Quartas
Viermann-Kielboot-Klasse
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Die Quartas ist eine Viermann-Kielboot-Klasse. Sie wurde als offene Regattayacht mit Mehrfach-Trapez und Spinnaker 1970 von Helmuth Stöberl entworfen, von dem auch die bauähnlichen offenen Kielboote Dyas, Trias und Monas stammen.
| Klassenzeichen | |
|---|---|
| Bootsmaße | |
| Länge üA: | 10,30 m |
| Länge WL: | 7,15 m |
| Breite üA: | 2,12 m |
| Tiefgang: | 1,35 m |
| Masthöhe: | 11,50 m |
| Gewicht (segelfertig): | 1375 kg |
| Gewicht (Ballast, Kiel): | 625 kg |
| Segelfläche | |
| Segelfläche am Wind: | 45 m² |
| Großsegel: | 25 m² |
| Genua: | 20 m² |
| Spinnaker: | 70 m² |
| Sonstiges | |
| Takelungsart: | Slup |
| Yardstickzahl: | 92 oder 93, je nach Ausführung |
| Klasse: | Einheitsklasse |
Die Quartas entstand zunächst als verlängerte Version der Trias, um schneller und seegängiger zu sein und mehr Segel tragen zu können. Der Rumpf besteht aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK), der Mast und Baum aus Aluminium. Die Quartas ist bei gleicher Bootsbreite über einen Meter länger als die Trias und hat damit eine Yardstickzahl von 93, neuere Modelle von 92. Sie wurde als "Langstrecken-Renner" auf den südeuropäischen Binnenseen bekannt.
Von der Quartas wurden aufgrund des speziellen Einsatzwecks deutlich weniger Boote gebaut als von den ähnlichen Schiffen Dyas und Trias.
Heute finden sich einzelne Schiffe auch im Segelschulbetrieb am Bodensee.[1]
Erfolge der Boote
Die Quartas Gustav Gans und Amigo Nuovo waren zunächst erfolgreiche Regattaschiffe auf dem Bodensee. Sie wurden zu Liberas umgerüstet und gewannen 1979 und 1980 die Bodensee-Rundum.[2] Ebenso gewannen die Quartas mit Sepp Hoess 1983 die Centomiglia.[3][4]
Werften
- Bootswerft Helmuth Stöberl, Vilshofen, im Handauflegeverfahren (Prototyp)
- Bootswerft Fritzmeier, im Depotschaumverfahren, heute als Fritzmeier Composite Teil der Fritzmeier Gruppe
Insgesamt wurden ca. 30 Boote gebaut.