Queen at Sea

Film von Lance Hammer (2026) From Wikipedia, the free encyclopedia

Queen at Sea ist ein britisch-US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 2026 von Regisseur und Drehbuchautor Lance Hammer mit Juliette Binoche, Tom Courtenay, Anna Calder-Marshall und Florence Hunt.

TitelQueen at Sea
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr2026
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Film
Titel Queen at Sea
Produktionsland Vereinigtes Königreich, Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2026
Länge 121[1] Minuten
Produktions­unternehmen
  • The Bureau
  • Alluvial Film Company
Stab
Regie Lance Hammer
Drehbuch Lance Hammer
Produktion
  • Tristan Goligher
  • Lance Hammer
Kamera Adolpho Veloso
Schnitt Lance Hammer
Besetzung
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Regisseur und Drehbuchautor Lance Hammer auf der Berlinale 2026
Die Darsteller Tom Courtenay, Anna Calder-Marshall und Juliette Binoche auf der Berlinale 2026

Handlung

Amandas Mutter Leslie leidet unter fortgeschrittener Demenz, sie verliert zunehmend die Fähigkeit, sich verständlich mitzuteilen. Martin, Leslies Ehemann und Amandas Stiefvater, und Amanda sind sich uneinig über die Frage, ob Leslie die Fähigkeit verloren hat, wichtige Entscheidungen in ihrem eigenen Interesse selbst zu fällen.

Und wenn dem so ist, wäre zu klären, wer stattdessen die Verantwortung übernehmen soll: Amanda, Martin oder eine Institution. Es entsteht ein Balanceakt zwischen der Wahrung von Leslies Autonomie einerseits und der Fürsorge und dem Schutz andererseits.[1][2]

Produktion

Der Film wurde von der britischen The Bureau und der US-amerikanischen Alluvial Film Company produziert, als Produzenten fungierten Tristan Goligher und Lance Hammer.[1][2] Den Weltvertrieb übernahm The Match Factory.[1] Die Dreharbeiten fanden ab April 2023 in London statt.[3][4]

Die Kamera führte Adolpho Veloso, die Montage verantwortete Lance Hammer. Für das Sound-Design zeichnete Kent Starling verantwortlich, für das Kostümbild Saffron Cullane, für das Maskenbild Nicole Stafford und für das Szenenbild Soraya Gilanni Viljoen.[1][2]

Für Filmemacher Lance Hammer war es der zweite Langspielfilm nach Ballast, der bei der Berlinale 2008 im Wettbewerb um den Goldenen Bären lief.[4]

Veröffentlichung

Premiere war am 17. Februar 2026 im Rahmen der 76. Berlinale, wo der Film in den Wettbewerb um den Goldenen Bären eingeladen wurde.[1]

Rezeption

Jakob Bauer schrieb auf rbb24.de, dass es bedrückende Fragen und wichtige Denkanstöße seien, die diskutiert würden, aber leider alles furchtbar dröge inszeniert. Eigentlich sei dieser Film nach 30 Minuten auserzählt, alle Konflikte seien dann angesprochen und klar, dass es auf diese ethisch-moralischen Fragen keine definitiven Antworten gebe.[5]

Andreas Kilb befand in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, dass sich in der Rolle der Amanda die Klasse von Juliette Binoche zeige. Lance Hammers Film finde für ein wichtiges Thema die richtigen Bilder, intim und distanziert zugleich, rücksichtsvoll und schockierend direkt.[6]

Simon Eberhard vergab auf outnow.ch 4,5 von 6 Sternen. Die Produktion sei streckenweise großartig: rührend, ans Herz gehend, mit einem Schuss Humor und hervorragend gespielt. Trotz eines überflüssigen Subplots und eines unpassenden Endes bliebe das Drama sehenswert.[7]

Christoph Petersen bewertete den Streifen auf filmstarts.de mit 3,5 von 5 Sternen. Der Film überzeuge vor allem deshalb, weil er ehrlich und angemessen ambivalent davon erzähle, wie die Demenz Angehörige, Behörden und Einrichtungen trotz bester Absichten gnadenlos überfordern kann.[8]

Auszeichnungen und Nominierungen

Commons: Queen at Sea – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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