Queer Lion

Filmpreis auf den Filmfestspielen von Venedig From Wikipedia, the free encyclopedia

Queer Lion ist ein Filmpreis, der seit 2007 auf den Filmfestspielen Venedig verliehen wird.

Preisträger 2025: David Pablos für En el camino, hier mit dem ebenfalls in Venedig gewonnenen Hauptpreis der Sektion Orizzonti
Erster verliehener Queer Lion für The Speed of Life
Preistrophäe des Jahres 2018

Die Idee eines Queer Lion wurde bereits im Jahr 2003 erstmals thematisiert, als der damalige Direktor des Filmfestivals Moritz de Hadeln in einem Interview zu seiner Meinung zur Schaffung eines Preises nach Vorbild des Teddy Awards gefragt wurde.

Bis aus der Idee Realität wurde dauert es dann bis zum Jahr 2007, unter Leitung des Festivalpräsidenten Marco Müller wurde der erste Queer Lion auf den 64. Internationale Filmfestspiele von Venedig verliehen.

Teilnahmeberechtigt sind Filme, die in einer Sektion der Filmfestspiele Venedig präsentiert werden, die Filmfestspiele stellen Strukturen und Einrichtungen zur Verleihung zur Verfügung und führen den Queer Lion als offiziellen Festivalpreis.

Die Nominierungen werden jährlich im August veröffentlicht, nominiert sind alle Filme mit LGBTQ-Geschichten oder -Charakteren, die sich mit Fragen der sexuellen Orientierung auseinandersetzten oder Homophobie thematisieren.

Jährlich wird der Preis von einer Jury, bestehend aus Filmschaffenden, Journalisten, Filmkritikern oder Personen, die sich in anderer Weise für den LGBTQ-Film einsetzten, an einen Regisseur verliehen.

Der Queer Lion ist mit dem Teddy Award der Berlinale und der Queer Palm der Filmfestspiele von Cannes der wichtigste Preis für LGBTQ-Filme.[1][2]

Preisträger

Weitere Informationen Ausgabe, Jahr ...
Ausgabe Jahr Titel Regisseur Land Quelle
I 2007 The Speed of Life Edward Radtke USA [3]
II 2008 Ein Tag am Strand Stefano Tummolini Italien
III 2009 A Single Man Tom Ford USA
IV 2010 En El Futuro Mauro Andrizzi Argentinien
V 2011 Wilde Salome Al Pacino USA
VI 2012 The Weight Jeon Kyu-hwan Südkorea
VII 2013 Philomena Stephen Frears Großbritannien
VIII 2014 Les nuits d’été Mario Fanfani Frankreich
IX 2015 The Danish Girl Tom Hooper Großbritannien/USA
X 2016 Herzstein Guðmundur Arnar Guðmundsson Dänemark/Island
XI 2017 Marvin Anne Fontaine Frankreich
XII 2018 José Cheng Li Guatemala/USA [4]
XIII 2019 Der Prinz Sebastián Muñoz Chile [5]
XIV 2020 The World to Come Mona Fastvold USA [6]
XV 2021 La dernière séance Gianluca Matarrese Italien/Frankreich [7]
XVI 2022 Aus meiner Haut Alex Schaad Deutschland [8]
XVII 2023 Domaćinstvo za početnici
Housekeeping for Beginners
Goran Stolevski Nordmazedonien, Polen, Kroatien, Serbien, Kosovo [9]
XVIII 2024 Alma del desierto
Soul of the Desert
Mónica Taboada-Tapia Kolumbien, Brasilien [10]
XIX 2025 En el camino
On the Road
David Pablos Mexiko [11]
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Commons: Queer Lion – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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