Radwandern

Form des Fahrradfahrens From Wikipedia, the free encyclopedia

Radwandern ist eine Form des Fahrradfahrens, die in der Freizeit ausgeübt wird. Beim Radwandern steht das bewusste Erleben der Landschaft und des Fortbewegens im Mittelpunkt, im Gegensatz zur Fahrradtour, wo das Erreichen eines Zielortes der Schwerpunkt ist, oder zum Radsport, wo das Zurücklegen einer bestimmten Strecke, oft auch in möglichst kurzer Zeit, der Zweck der Unternehmung ist.

Fahrradwegbeschilderung mit typischen Radwanderrouten im Kreis Heinsberg
Radlertreffpunkt in Bad Kissingen

Fahrradtourismus gilt als sanfter Tourismus, der die Umwelt schont und die Gesundheit fördert. Deswegen wurden in vielen Regionen touristische Radwanderwege ausgewiesen bzw. geschaffen; vielerorts wurden Lücken im Radwege-Netz geschlossen. Auch wurden Radverkehrsnetzwerke geschaffen; diese sind Netzwerke von Wegen (zum Beispiel Wirtschaftswegen und Fahrradwegen) und Straßen, die für die Befahrung von Fahrrädern vorgesehen sind.

In Deutschland gab es im Januar 2018 laut radforum.de über 200 verschiedene Fernradwege, die auch gerne als Teilstrecken für gezielte Radwander-Touren gewählt werden.[1] Da der Trend des Radwanderns weiter zunimmt, steigt auch stetig die Anzahl neuer Radwanderwege.

In einer Pressemitteilung des ADFC zur Tourismusmesse CMT sprach der Fahrradclub Anfang 2025 von 320 Radfernwegen mit insgesamt 97.000 Kilometern Länge.[2]

Als Orientierungshilfe werden häufig Radwanderkarten angeboten.

Einzelnachweise

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