Radwang
Ortsteil der Stadt Dinkelsbühl
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Radwang ist ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Dinkelsbühl im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).[1] Radwang liegt in der Gemarkung Neustädtlein.[2]
Radwang Große Kreisstadt Dinkelsbühl | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 3′ N, 10° 20′ O |
| Höhe: | 442 m ü. NHN |
| Einwohner: | 60 (1. Aug. 2008)[Ohne Beleg] |
| Postleitzahl: | 91550 |
| Vorwahl: | 09851 |
Geografie
Das Dorf liegt etwa einen halben Kilometer südlich der Siedlungsgrenze von Dinkelsbühl jenseits des Taleinschnitts des Walkenweiherbachs, eines rechten Zuflusses der Wörnitz, am Gegenhügel im Naturschutzgebiet Walk-/Gaisweiher. Die Weiher werden zur Fischzucht genutzt. Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Sittlingen (1 km südlich), an der Walkmühle vorbei nach Dinkelsbühl (0,8 km nördlich), nach Hohenschwärz (1,1 km südwestlich) und nach Sankt Ulrich (1 km südlich).[3]
Geschichte
Die Fraisch über Radwang war strittig zwischen dem oettingen-spielbergischen Oberamt Mönchsroth und der Reichsstadt Dinkelsbühl. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft sowie die Grundherrschaft über alle Anwesen hatte die Reichsstadt Dinkelsbühl. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es 7 Anwesen (evangelische Kirchenpflege: 1 Gut; Ratsamtspflege: 2 Güter, 1 Häuslein; Siechenpflege: 2 Güter; Spital: 1 Hof).[4]
Im Jahr 1809 wurde Radwang infolge des Gemeindeedikts dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Villersbronn zugeordnet.[5] Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde der Ort neu gebildeten Ruralgemeinde Knittelsbach zugewiesen.[6][7] Am 1. April 1971 wurde Radwang im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Dinkelsbühl eingegliedert.[8][9]
Baudenkmäler
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Vinzenz (Segringen) gepfarrt.[4] Die Katholiken sind nach St. Georg (Dinkelsbühl) gepfarrt.[19]
Literatur
- August Gebeßler: Stadt und Landkreis Dinkelsbühl (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 15). Deutscher Kunstverlag, München 1962, DNB 451450930, S. 180.
- Teresa Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 40). Michael Laßleben, Kallmünz 2018, ISBN 978-3-7696-6562-8.
- Anton Steichele (Hrsg.): Das Bisthum Augsburg historisch und statistisch beschrieben. Band 3. Schmiedsche Verlagsbuchhandlung, Augsburg 1872, OCLC 935210351, S. 511–512 (Digitalisat).
Weblinks
- Radwang in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 23. November 2021.
- Radwang in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 17. September 2019.
- Radwang im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 1. April 2025.