Raimund-Max Rothenberger
deutscher Brigadegeneral des Heeres der Bundeswehr
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Raimund-Max Rothenberger (* 5. Januar 1931 in Waldstetten) ist ein Brigadegeneral außer Dienst des Heeres der Bundeswehr.
Leben
Rothenberger besuchte die Oberrealschule und absolvierte das Abitur 1951. Nach einem Industriepraktikum studierte er Ingenieurwissenschaften an der Technischen Hochschule Karlsruhe mit dem Abschluss Diplom-Ingenieur. Danach war er in der Bauindustrie tätig.[1]
1959 trat Rothenberger in die Bundeswehr ein und wurde zum Offizier der Pioniertruppe ausgebildet. Ab 1960 hatte er Verwendungen in einer Ausbildungskompanie und im Stab des Schweren Pionierlehrbataillons 210 in München, wo er ab 1961 Kompaniechef war.[1]
1964 wurde Rothenberger Lehr-Stabsoffizier und Dozent an der Akademie des Heeres für Ingenieurbau in München, 1967 stellvertretender Bataillonskommandeur und anschließend Bataillonskommandeur des Spezialpionier- und Versuchsbataillons in München. 1971 wechselte er als Referent in den Führungsstab des Heeres im Bundesministerium der Verteidigung in Bonn, wo er zunächst in der Stabsabteilung Planung und anschließend in der Stabsabteilung Rüstung eingesetzt war. 1973 wurde er Referatsleiter für Unterstützung und Beweglichkeit in der Stabsabteilung Rüstung. Dabei war er auch Systembeauftragter für die Radfahrzeug-Folgegeneration der Bundeswehr und Brücken- und Übersetzsysteme.[1]
1979 wurde Rothenberger Kommandeur des Pionierkommandos 1 in Minden, Korpspionierkommandeur und Pionierführer des I. Korps[2.1] und 1981 Abteilungsleiter III und General Heeresrüstung im Heeresamt in Köln.[2.2] Mit Ablauf des März 1989 wurde er in den Ruhestand versetzt.[3]
Rothenberger ist verheiratet, katholisch und hat zwei Töchter sowie einen Sohn.[1]
Rothenberger war Mitglied im Redaktions-Beirat der Zeitschrift Wehrtechnik der Deutschen Gesellschaft für Wehrtechnik.[1] In Wehrtechnik sowie in Soldat und Technik verfasste er mehrere Zeitschriftenartikel.[4]
Auszeichnungen
- Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland (1985)[5]
- Offizier der Legion of Merit[6]
Siehe auch
Schriften
- Raimund-Max Rothenberger (Hrsg.): Die 3-Kaiserberge und das Stauferland: Landschaft, Geschichte und Kultur zwischen Fils- und Remstal. Einhornd, Schwäbisch Gmünd 2014, ISBN 978-3-95747-002-7.
Literatur
- Manfred Sadlowski (Hrsg.): Handbuch der Bundeswehr und der Verteidigungsindustrie 1985/1986. Bernard & Graefe, Bonn 1985, ISBN 3-7637-5285-4, S. 123.