Ramingbach

Fluss an der Grenze Nieder-/Oberösterreich, Zufluss der Enns From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Ramingbach (auch die Raming) ist ein rund 23 km langer rechter Zufluss der Enns in Ober- und Niederösterreich.

Schnelle Fakten
Ramingbach
Raming
Der Ramingbach in Steyr kurz vor der Mündung

Der Ramingbach in Steyr kurz vor der Mündung

Daten
Lage Grenze Oberösterreich/Niederösterreich
Flusssystem Donau
Abfluss über Enns Donau Schwarzes Meer
Quelle zwischen Bischofberg und Freithofberg in den Oberösterreichischen Voralpen
47° 56′ 26″ N, 14° 38′ 12″ O
Quellhöhe ca. 700 m ü. A.[1]
Mündung in Steyr von rechts in die Enns
48° 2′ 52″ N, 14° 26′ 20″ O
Mündungshöhe 283 m ü. A.[1]
Höhenunterschied ca. 417 m
Sohlgefälle ca. 18 
Länge ca. 23 km[2]
Einzugsgebiet 71,4 km²[3]
Abfluss am Pegel Steyr (Zollamt)[4]
AEo: 71,1 km²
Lage: 880 m oberhalb der Mündung
NNQ (21.11.2002)
MNQ 1981–2013
MQ 1981–2013
Mq 1981–2013
MHQ 1981–2013
HHQ (12.08.2002)
28 l/s
170 l/s
1,49 m³/s
21 l/(s km²)
53,4 m³/s
156 m³/s
Mittelstädte Steyr
Gemeinden Maria Neustift, Ertl, St. Peter in der Au, St. Ulrich bei Steyr, Behamberg
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Verlauf

Der Ramingbach entspringt in einer Höhe von rund 700 m ü. A. im Gemeindegebiet von Maria Neustift aus mehreren Wiesengräben zwischen dem Bischofberg und dem Freithofberg in den Oberösterreichischen Voralpen.[1] Anschließend fließt er durch das Kleinramingtal in nördlicher bis nordwestlicher Richtung. Dabei bildet er über fast die gesamte Länge bis zum Steyrer Stadtgebiet die Grenze zwischen Ober- und Niederösterreich.[2] Vor der Umgemeindung von Hinterberg-Münichholz von Behamberg nach Steyr 1938 war der Bach bis zur Mündung Landesgrenze.[5]

Name

Nach dem Bach benannt sind im Steyrer Stadtgebiet der Ramingsteg und die Ramingstraße.[6] Franz Xaver Pritz erwähnt in seiner 1837 erschienenen Stadtgeschichte den Namen Rubinicha, der in der Garstnerurkunde Bischof Altmanns aus dem Jahr 1082 überliefert ist. Spätere Namen sind nach Pritz Renninkh und Röming.[7] Rubinicha (Rubiniccha) ist slawischen Ursprungs und bedeutet Fischbach.[8]

Literatur

  • Friedrich Wilhelm Weiskern: Topographie von Niederösterreich, in welcher alle Städte, Märkte, Dörfer, Klöster, Schlößer, Herrschaften, Landgüter, Edelsitze, Freyhöfe, namhafte Oerter u.d.g. angezeiget werden, welche in diesem Erzherzogthume wirklich angetroffen werden, oder sich ehemals darinnen befunden haben. Band 2: N–Z. Druckerei Joseph von Kurzböck, Wien 1768, S. 105 (Ausgabe 1770; Ramingbach in der Google-Buchsuche).

Einzelnachweise

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