Rathskirchen
Gemeinde in Deutschland
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Rathskirchen ist eine Ortsgemeinde am Westrand des Donnersbergkreises in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Nordpfälzer Land an.
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 49° 37′ N, 7° 43′ O | |
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Donnersbergkreis | |
| Verbandsgemeinde: | Nordpfälzer Land | |
| Höhe: | 290 m ü. NHN | |
| Fläche: | 5,12 km² | |
| Einwohner: | 169 (31. Dez. 2024)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 33 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 67744 | |
| Vorwahl: | 06364 | |
| Kfz-Kennzeichen: | KIB, ROK | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 3 33 201 | |
| Gemeindegliederung: | 2 Ortsteile | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Bezirksamtsstraße 7 67806 Rockenhausen | |
| Website: | www.nordpfälzerland.de | |
| Ortsbürgermeister: | Matthias Heckmann | |
| Lage der Ortsgemeinde Rathskirchen im Donnersbergkreis | ||
Geografie
Der Ort liegt am Hahnenbach im Nordpfälzer Bergland westlich des Donnersbergs zwischen Kaiserslautern und Bad Kreuznach.
Zur Gemeinde gehören die beiden Ortsteile Rathskirchen und Rudolphskirchen, zum Ortsteil Rathskirchen gehört auch der Wohnplatz Bösodenbacherhof.[2]
Geschichte
Nach der Französischen Revolution wurde der Ort in das französische Département Donnersberg eingegliedert. Infolge des Wiener Kongresses wurde er jedoch von 1816 bis 1945 bayerisch. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Rathskirchen Teil der französischen Besatzungszone und wurde in das 1946 neu gebildete Land Rheinland-Pfalz eingegliedert. Die heutige Gemeinde wurde am 7. Juni 1969 aus den aufgelösten Gemeinden Rathskirchen (damals 178 Einwohner) und Rudolphskirchen (80) neu gebildet.[3]

Politik
Gemeinderat
Der Gemeinderat in Rathskirchen besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[4]
Bürgermeister
Matthias Heckmann wurde am 10. Juli 2024 Ortsbürgermeister von Rathskirchen. Da bei der Direktwahl am 9. Juni 2024 kein gültiger Wahlvorschlag eingereicht wurde, oblag die Neuwahl des Bürgermeisters gemäß rheinland-pfälzischer Gemeindeordnung dem Rat, der sich auf seiner konstituierenden Sitzung einstimmig für Matthias Heckmann entschied.[5]
Heckmanns Vorgänger Oskar Stark hatte das Amt 1994 übernommen und kandidierte nach fünf Wiederwahlen bei der Kommunalwahl 2024 nicht erneut als Ortsbürgermeister.[6][7][5]
Wappen
| Blasonierung: „In Grün ein blau gefüllter silberner Göpel, oben rechts im mit goldenen Schindeln bestreuten Feld ein silberner gestürzter Anker, links eine silberne Kirche, unten ein sechsspeichiges silbernes Rad.“ | |
Wirtschaft und Infrastruktur
Über die A 63 im Südosten besteht Anschluss an den Fernverkehr. In Rockenhausen ist ein Bahnhof der Alsenztalbahn.
Siehe auch
Weblinks
- Ortsgemeinde Rathskirchen auf den Seiten der Verbandsgemeinde Nordpfälzer Land
- Literatur über Rathskirchen in der Rheinland-Pfälzischen Landesbibliographie

