Red Back Mining
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Red Back Mining Inc. war ein kanadisches Bergbauunternehmen mit Hauptsitz in Vancouver. Es war auf die Exploration und den Abbau von Gold in Westafrika spezialisiert. Das Unternehmen betrieb die Chirano-Goldmine in Ghana sowie die Tasiast-Goldmine in Mauretanien. Im Jahr 2010 wurde Red Back Mining für rund 7,1 Milliarden US-Dollar von Kinross Gold übernommen.[1]
| Red Back Mining Inc. | |
|---|---|
| Rechtsform | Inc. |
| Gründung | 1988 |
| Auflösung | 2010 |
| Auflösungsgrund | Übernahme durch Kinross Gold |
| Sitz | Vancouver |
| Branche | Bergbau |
| Website | kinross.com/English/home/default.aspx |
Geschichte
Das Unternehmen wurde ursprünglich am 16. März 1988 unter dem Namen Champion Resources Inc. gemäß dem Company Act von British Columbia gegründet. Im Jahr 2004 wurde der Name nach einer Fusion mit Red Back Mining NL in Red Back Mining Inc. geändert.[2]
Das Tasiast-Gebiet wurde ursprünglich zwischen 1993 und 1996 vom mauretanischen Amt für geologische Erkundung (OMRG) im Rahmen eines Projekts des Europäischen Entwicklungsfonds exploriert. Anfang 2003 wurde Tasiast Mauritanie Ltd, der die Genehmigungen gehörten, vom kanadischen Explorer Defiance Mining Corp. übernommen. Rio Narcea Gold Mines Ltd erwarb das Tasiast-Projekt schließlich im September 2004 durch einen Zusammenschluss mit Defiance Mining.[2]
2007 erwarb Red Back Mining das Tasiast-Projekt von der Lundin Mining Corporation, nachdem Lundin zuvor Rio Narcea Gold Mines, Ltd. übernommen hatte.[2][3]
Red back Mining wurde zunächst an der Australia Stock Exchange und später an der Toronto Stock Exchange gelistet.[4]
Durch die erfolgreiche Inbetriebnahme der Chirano-Mine in Ghana im Jahr 2005 und die Akquisition der Tasiast-Mine in Mauretanien entwickelte sich das Unternehmen zu einem bedeutenden Goldproduzenten. Eine weitere Fusion erfolgte mit Moto Goldmines im Jahr 2009.[5] Nach einer massiven Produktionssteigerung und dem Ausbau der Reserven auf über 13 Millionen Unzen Gold wurde Red Back im Jahr 2010 von Kinross Gold für 7,1 Milliarden US-Dollar aufgekauft und von der Börse genommen.[6][7]
