Redis

In-Memory-Datenbank mit einer einfachen Schlüssel-Werte-Datenstruktur From Wikipedia, the free encyclopedia

Redis ist eine In-Memory-Datenbank mit einer einfachen Schlüssel-Werte-Datenstruktur (englisch key value store) und gehört zur Familie der NoSQL-Datenbanken (ist also nicht relational). Redis ist laut einer Erhebung von DB-Engines.com der verbreitetste Schlüssel-Werte-Speicher.[5]

Schnelle Fakten Basisdaten ...
Redis
Basisdaten
Entwickler Salvatore Sanfilippo[1]
Erscheinungsjahr 10. April 2009
Aktuelle Version 8.6.0[2]
(10. Februar 2026)
Aktuelle Vorabversion 6.0-rc4[3]
(16. April 2020)
Betriebssystem plattformübergreifend
Programmier­sprache ANSI C
Kategorie datenstrukturorientierte Datenbank
Lizenz Redis Source Available License oder SSPL[4]
redis.io
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Die einfache Struktur der Datenbank eignet sich weniger für komplexe Datenstrukturen, die überwiegend in der Datenbank selbst abgebildet werden sollen. Dafür ist der große Vorteil von Redis, dass es schneller ist als relationale Datenbanken wie z. B. MySQL.

Ab Version 2.6 werden Lua-Skripte unterstützt.[6] Ab Version 3.0 ist es möglich, Redis verteilt in Rechnerverbünden zu nutzen.[7] Die Version 3.2 führt eine GEO-API für Abfragen anhand von Längen- und Breitengrad ein.[8][9]

Redis bietet Persistenz durch automatisiertes, regelmäßiges Abspeichern oder per Protokolldatei, wodurch bei entsprechender Konfiguration auch eine ACID-konforme Dauerhaftigkeit erreichbar ist.[10]

Die Softwareveröffentlichungen bis 2024 standen unter der 3-Klausel-BSD-Lizenz. Am 20. März 2024 kündigte der Hersteller von Redis an, ab Version 7.4 ein duales Lizenzmodell mit der Redis Source Available License und Server Side Public License einzuführen.[4] Die Server Side Public License wird von der Open Source Initiative nicht als Open-Source-Lizenz anerkannt. Eine Woche nach Ankündigung des Lizenzwechsels initiierte die Linux Foundation einen Fork mit dem Namen Valkey mit dem Ziel, das Projekt unter der bisherigen 3-Klausel-BSD-Lizenz fortzuführen.[11]

Name

Der Name Redis entstand als Abkürzung für englisch remote dictionary server.[12]

Einzelnachweise

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