Regio League

Amateurligen des Schweizer Eishockeys From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Regio League (RL) ist die Amateurmeisterschaft im Schweizer Eishockey. Die RL wird von der Abteilung Nachwuchs- und Amateursport der Swiss Ice Hockey Federation (SIHF) veranstaltet. Die Meisterschaft wird in fünf Ligen bestritten. Seit der Saison 2017/18 ist die MySports League (ehemals Swiss Regio League) die höchste Amateur-Spielklasse. Darunter folgen die 1. bis 4. Liga.[1]

Schnelle Fakten
Regio League
Logo der Regio League
Aktuelle Saison 2024/25
Sportart Eishockey
Abkürzung RL
Verband Swiss Ice Hockey Federation
Ligagründung 1999
Mannschaften ca. 300
Land/Länder Schweiz Schweiz
Titelträger EC Wil
Website Offizielle Website
Sky Swiss League
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1999 wurde von den teilnehmenden Vereinen die Schweizerische Eishockey Amateur Liga (SEAL) gegründet, welche eine selbständige Unternehmenseinheit des Schweizerischen Eishockeyverbands (SEHV) war. Später erfolgte die Umbenennung in Swiss Ice Hockey Regio League. Zum 1. Juni 2011 ging die Swiss Ice Hockey Regio League in der Abteilung Nachwuchs- und Amateursport der SIHF auf.

MyHockey League

Die MyHockey League[1] ist ab der Saison 2017/18, nach der National League (NL) und der Sky Swiss League (SSL), die nächsttiefere Liga im Schweizer Eishockey. Die Liga hiess ursprünglich MySports League. Weil der Sponsorenvertrag mit MySports im Jahr 2022 auslief, wurde sie auf die Saison 2022/23 auf den Namen MyHockey League umbenannt.[2]

Für die Gestaltung des Spielplanes werden die zwölf Mannschaften virtuell in zwei regionale Gruppen eingeteilt, die zusätzliche Spiele austragen. Die Meisterschaft wird wie in den Profi-Ligen national ausgetragen.[1]

Der Sieger der Play-offs ist der Schweizer Amateurmeister und erhält die Möglichkeit, um den Aufstieg in die SL zu kämpfen.

Gründungsvereine

Für die erste Saison der MSL (2017/18) durften aus jeder 1.-Liga-Region vier Vereine aufsteigen. Es waren dies:

Weitere Informationen 1. Liga Region West, 1. Liga Region Zentral ...
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Schweizer Amateurmeister

Aufstieg in die Swiss League

Abstieg in die 1. Liga

Weitere Informationen Saison, Absteiger ...
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1. Liga

Die 1. Liga ist nach der National League (NL), der Sky Swiss League (SSL) und der MyHockey League (MHL) die vierthöchste Liga im Schweizer Eishockey.

Während in der NL, der SL und der MHL die Vereine aus der ganzen Schweiz gegeneinander antreten, war die 1. Liga nach den Regionen Ostschweiz, Zentralschweiz und Suisse Romande in drei Gruppen eingeteilt. Ab der Saison 2018/19 begann man jedoch die 1. Liga sukzessive auf 24 Mannschaften zu verkleinern. Als Folge davon gibt es seit der Saison 2018/19 nur noch eine Ost- und eine West-Gruppe.

Teilnehmer

Regio League (Schweiz)
Regio League (Schweiz)
EHC Adelboden
Argovia Stars
HC Delémont-Vallée
HC Franches-Montagnes
HC Meyrin-Genève
HC Prättigau-Herrschaft
Red Lions Reinach
SC Rheintal
EHC Saastal
HC St-Imier
HC Star Forward
HC Vallée de Joux
HC Yverdon-les-Bains
Die 1.-Liga-Vereine 2021/22
 West-Gruppe
 Ost-Gruppe
Weitere Informationen Team, Standort ...
Team Standort Eishalle
EHC Adelboden Adelboden Freizeit- und Sportarena Adelboden
Argovia Stars Aarau Kunsteisbahn Aarau
EHC Dübendorf Dübendorf Kunsteisbahn im Chreis
EHC Burgdorf Burgdorf Regionales Eissportzentrum Emme
HC Delémont-Vallée Delsberg Patinoire régionale de Delémont
HC Franches-Montagnes Saignelégier Centre de loisirs des Franches-Montagnes
EHC WIKI-Münsingen Münsingen
SC Herisau Herisau Sportzentrum Herisau
HC Luzern Luzern Eiszentrum Luzern
HC Meyrin-Genève Genf Patinoire des Vernets
PIKES EHC Oberthurgau 1965 Romanshorn Eissportzentrum Oberthurgau
HC Université Neuchâtel Neuenburg Patinoires du Littoral
HC Prättigau-Herrschaft Grüsch Eishalle Grüsch
Red Lions Reinach Reinach AG Kunsteisbahn Oberwynental
SC Rheintal Widnau Kunsteisbahn Mittelrheintal
EHC Saastal Saas-Grund Kunsteisbahn Wichel
HC Saint-Imier Saint-Imier Clientis Arena
HC Star Forward Morges Patinoire des Eaux Minérales
SC Unterseen-Interlaken Matten bei Interlaken Eissportzentrum Jungfrau
HC Valais-Chablais Martigny Forum d'Octodure
HC Vallée de Joux Le Sentier Centre Sportif Vallée de Joux
EHC Wetzikon Wetzikon Kunsteisbahn Wetzikon
EC Wil Wil SG Eishalle Sportpark Bergholz
HC Yverdon-les-Bains Yverdon-les-Bains Patinoire communale d'Yverdon-les-Bains
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Finalrunde

Es wird jeweils eine Hin- und Rückrunde sowie eine Regionalrunde gespielt (total 27 bzw. 28 Runden). Die acht bestplatzierten Teams spielen Play-offs (Viertelfinal im Best-of-7 Modus, Halbfinal und Final im Best-of-5 Modus). Die Gruppensieger spielen eine Best-of-5-Serie um den Titel «Schweizer Meister 1. Liga». Dieser steigt in die MySports League auf. Die Gruppenzweiten spielen ein Spiel um Platz 3.[3]

Weitere Informationen Saison, Meister ...
Saison Meister Vize-Meister
2024/25 EC Wil HC Düdingen Bulls
2023/24EHC WetzikonHCV Sion
2022/23EC WilHCV Sion
2021/22EHC FrauenfeldHC Franches-Montagnes
2020/21kein Meister infolge Coronavirus-Epidemie
2019/20kein Meister infolge Coronavirus-Epidemie
2018/19SC LyssEHC Arosa
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Aufstieg in die MySports League

Bis zur Saison 2017/18 spielten die drei 1.-Liga-Gruppensieger der Regionen Ost-, Zentral- und Westschweiz in einer einfachen Finalrunde (je zwei Spiele) und einem Finalspiel um den Titel in der 1. Liga. Der Sieger der Finalrunde genoss Heimrecht für das Finalspiel.

Aufstieg in die NLB Aufstieg in die MySports League

Meister früherer Jahre

Weitere Informationen Saison, Meister ...
Saison Meister
2001/02SC Langenthal (ZS)
2000/01EHC Uzwil (OS)
1999/2000HC Ajoie (SR)
1998/99EHC Wiki-Münsingen (ZS)
1997/98HC Sierre (SR)
1996/97EHC Bülach (OS)
1995/96HC Luzern (OS)
1994/95Genève-Servette HC (SR)
1993/94SC Langnau (ZS)
1992/93Grasshopper Club (OS)
1991/92HC Thurgau (OS)
1990/91HC Davos (OS)
1989/90EHC Bülach (OS)
1988/89SC Lyss (ZS)
1987/88Genève-Servette HC (SR)
1986/87HC Martigny (SR)
1985/86SC Herisau (OS)
1984/85HC Ajoie (SR)
1983/84EHC Basel (ZS)
1982/83EV Zug (OS)
1981/82Grasshopper Club (OS)
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Weitere Informationen Saison, Meister ...
Saison Meister
1980/81SC Herisau (OS)
1979/80EHC Wetzikon (OS)
1978/79EHC Chur (OS)
1977/78EHC Dübendorf (OS)
1976/77SC Rapperswil-Jona (OS)
1975/76HC Luzern (OS)
1974/75EHC Uzwil (OS)
1973/74EV Zug (OS)
1972/73EHC Arosa (OS)
1971/72EHC Thun (ZS)
1970/71HC Fleurier (SR)
1969/70EHC Olten (ZS)
1968/69Villars HC (SR)
1967/68EHC Uzwil (OS)
1966/67EHC Winterthur (OS)
1965/66EHC St. Moritz (OS)
1964/65SC Rapperswil-Jona (OS)
1963/64SC Langenthal (ZS)
1962/63SC Küsnacht
1959/60EHC Winterthur
1958/59HC Sion
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Weitere Informationen Saison, Meister ...
Saison Meister
1957/58HC Sion
1956/57HC Sierre
1955/56Genève-Servette HC
1954/55EHC Kleinhüningen
1953/54HC Montana-Crans
1952/53Zürcher SC Senioren
1951/52EHC Grindelwald
1950/51HC Gstaad
1949/50EHC St. Moritz II
1948/49Zürcher SC Senioren
1947/48Zürcher SC Senioren
1946/47EHC Rotweiss Basel II
1945/46HC Château-d’Oex
1944/45Neuchâtel Young-Sprinters HC II
1943/44HC Davos II
1942/43Zürcher SC II
1941/42Zürcher SC II
1940/41EHC Arosa II
1938/39Zürcher SC II
1937/38EHC Arosa II
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Aufstieg in die 1. Liga

Weitere Informationen Saison ...
Saison
2021/22EHC MeinisbergHC Sarine-Fribourg
2020/21kein Aufsteiger infolge Coronavirus-Epidemie
2019/20HC Delémont Vallée
2018/19HC Luzern
2017/18SC RheintalHC Red Ice Martigny
2016/17HC Prättigau-HerrschaftSC HerisauRed Lions ReinachHC Yverdon les BainsCP de Meyrin
2015/16EHC UzwilHC Monthey-ChablaisHC Villars
2014/15EC WilHC Sierre
2013/14EHC Wetzikon
2012/13SC Weinfelden
2011/12EHC SeewenEHC Belp
2010/11EHC Chur CapricornsForward Morges HC
2009/10EHC Basel-KleinhüningenHC Saint-Imier-SoncebozHC Chiasso
2008/09SC HerisauHC Université Neuchâtel
2007/08PIKES EHC OberthurgauEHC AdelbodenHC Montana-Crans
2006/07HC CeresioHC Bulle-La GruyèreHC Villars
2005/06EHC SeewenHC Verbier-Val de Bagnes
2004/05EHC Arosa
2003/04SC WeinfeldenEHC Wettingen-BadenHC Sion
2002/03EHC St. MoritzStar Montagne
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Abstieg in die 2. Liga

Die vier letztplatzierten Teams beider Gruppen spielen eine Abstiegsrunde in Form eines Hin- und Rückspiels gegen jedes andere Team der gleichen Gruppe. Die Punkte aus der bisherigen Saison werden dabei beibehalten. Die beiden nach der Abstiegsrunde letztplatzierten Teams steigen in die 2. Liga ab.[3]

Weitere Informationen Saison ...
Saison
2021/22HC Vallée de JouxHC Meyrin-Genève
2020/21kein Absteiger infolge Coronavirus-Epidemie
2019/20kein Absteiger infolge Coronavirus-Epidemie
2018/19EHC Uzwil (freiwillig)
2017/18SC WeinfeldenHC Monthey-ChablaisEHC Zuchwil (freiwillig)
2016/17kein Absteiger
2015/16EHC Belp (freiwillig in die 3. Liga)HC Moutier (freiwillig)
2014/15HC Yverdon-les-Bains (freiwillig)
2013/14SC HerisauHC Villars
2012/13EHC UzwilEHC Zunzgen-Sissach (finanzielle Gründe)
2011/12EHC WetzikonTramelan HC
2010/11SC WeinfeldenHC Saint-Imier-SoncebozEHC Huttwil Falcons (Zwangsabstieg)
2009/10EC WilEHC Moutier
2008/09EHC ChurGDC BellinzonaEHC Rot-Blau Bern-BümplizHC Montana-Crans
2007/08EHC SeewenEHC Monthey
2006/07EHC St. MoritzHC Star La Chaux-de-Fonds
2005/06EHC LenzerheideCP Meyrin
2004/05SC HerisauHC Star La Chaux-de-Fonds
2003/04EHC Seewen-HeriEHC AdelbodenHC Villars
2002/03EHC SchaffhausenHC Prilly
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Weitere bekannte Vereine

Einzelnachweise

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