Rehleithen
Gemeindeteil der Gemeinde Trebgast
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Rehleithen (oberfränkisch: Rehlaidn[2]) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Trebgast im Landkreis Kulmbach (Oberfranken, Bayern).[3] Rehleiten liegt in der Gemarkung Lindau.[4]
Rehleithen Gemeinde Trebgast | |
|---|---|
| Koordinaten: | 50° 4′ N, 11° 31′ O |
| Höhe: | 373 m ü. NHN |
| Einwohner: | 12 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 95367 |
| Vorwahl: | 09203 |
Geographie
Nördlich des Weilers grenzt der Rangen an, ein Bergrücken, der zum Obermainischen Hügelland zählt. Der bewaldete Hang ist der Trebgaster Forst. Die Kreisstraße KU 15 führt nach Leuchau zur Bundesstraße 85 (2,5 km nordwestlich) bzw. nach Lindau (0,7 km südöstlich).[5]
Geschichte
Der Flurname „Rehleiten“ wurde 1398 erstmals urkundlich erwähnt. 1784 baute Andreas Schoberth aus Lindau auf seinem Feld bei der Rehleiten ein Tropfhaus. Das Grundwort des Flurnamens ist Leite, das Bestimmungswort Reh.[6]
Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Kulmbach. Mit dem Gemeindeedikt wurde Rehleithen dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Lindau und der 1812 gebildeten gleichnamigen Ruralgemeinde zugewiesen.[7] Am 1. Januar 1972 wurde Rehleithen im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Trebgast eingegliedert.[8]
Einwohnerentwicklung
Religion
Rehleithen ist evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Johannes (Trebgast) gepfarrt.[10]
Literatur
- Rüdiger Barth: Kulmbach: Stadt und Altlandkreis (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 38). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2012, ISBN 978-3-7696-6554-3.
- Erich Freiherr von Guttenberg: Land- und Stadtkreis Kulmbach (= Historisches Ortsnamenbuch von Bayern, Oberfranken. Band 1). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1952, DNB 451738918, S. 137.
Weblinks
- Ortsteile > Rehleithen. In: trebgast.de. Abgerufen am 24. August 2023.
- Rehleithen in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 16. Dezember 2021.
- Rehleithen in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 17. November 2020.
- Rehleithen im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 17. November 2020.