Reichaueramt
Ortschaft der Gemeinde Senftenberg im Bezirk Krems (Niederösterreich)
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Reichaueramt ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Senftenberg im Bezirk Krems in Niederösterreich mit 61 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025).[1] Bis Ende 1967 bildete der Ort eine selbständige Ortsgemeinde.[2]
| Reichaueramt (Streusiedlung) Ortschaft Katastralgemeinde Reichaueramt | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Krems (KR), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Krems an der Donau | |
| Pol. Gemeinde | Senftenberg | |
| Koordinaten | 48° 26′ 19″ N, 15° 30′ 15″ O | |
| Höhe | 450 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 61 (1. Jän. 2025) | |
| Fläche d. KG | 8,63 km² (31. Dez. 2023) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 04347 | |
| Katastralgemeindenummer | 12125 | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Geografie
Geschichte
Bis 1570 war der Gföhlerwald unbewohnt und wurde danach allmählich mit besiedelt, anfangs mit Mühlen und Köhlerhütten. 1585 wurde der Gföhlerwald in 14 Waldämter unterteilt. Das Reichaueramt wurde von einem in Reichau amtierenden Forstmann verwaltet.
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Amt mit 20 zerstreuten Waldhütten genannt, das teils nach Obermeisling und teils nach Egelsee eingepfarrt war und auch die Kinder waren in beiden Orte eingeschult. Die Herrschaft Gföhl besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne.[4]
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Reichaueramt mehrere Landwirte ansässig.[5] Im Rahmen der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung vereinigten sich per 1. Jänner 1968 die damaligen Ortsgemeinden Reichaueramt, Senftenberg und Senftenbergeramt.[2]
Literatur
- Friedrich Wilhelm Weiskern: Topographie von Niederösterreich, in welcher alle Städte, Märkte, Dörfer, Klöster, Schlößer, Herrschaften, Landgüter, Edelsitze, Freyhöfe, namhafte Oerter u.d.g. angezeiget werden, welche in diesem Erzherzogthume wirklich angetroffen werden, oder sich ehemals darinnen befunden haben. Band 2: N–Z. Druckerei Joseph von Kurzböck, Wien 1768, S. 115 (Ausgabe 1770; Reicha in der Google-Buchsuche).
- Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 177.
