Reichsstraße 411
Reichsstraße des Deutschen Reichs
From Wikipedia, the free encyclopedia
Die Reichsstraße 411 (R 411) war eine während des Zweiten Weltkriegs eingerichtete Reichsstraße des Deutschen Reichs, die von Tirschenreuth an der Reichsstraße 15 über Mähring in das 1938 annektierte Reichsgau Sudetenland nach Planá (Plan), wo die Reichsstraße 412 abzweigte, und von dort über Lestkov (Leskau), Bezdružice (Weseritz), Úterý (Neumarkt) nach Chudeč (Kutsch) an der damaligen Reichsstraße 95. Nach einer Unterbrechung führte sie weiter zur Reichsstraße 352 in Pšov (Schaub) südlich von Žlutice (Luditz).[1] Dem damaligen Straßenverlauf entspricht im deutschen Anteil die Staatsstraße 2167. Von der deutsch-tschechischen Grenze bis östlich Lestkov ist es die Straße Silnice II/201, während östlich davon drittrangige Straßen verlaufen.
| Reichsstraße 411 im Deutschen Reich | |
| 411 | |
| Karte | |
| Basisdaten | |
| Betreiber: | Deutsches Reich |
| Straßenbeginn: | Tirschenreuth; Reichsstraße 15 |
| Straßenende: | Pšov (Schaub), Reichsstraße 352 |
| Gesamtlänge: | 80 km historisch, im Regierungsbezirk Niederbayern und Oberpfalz und im 1938 annektierten Reichsgau Sudetenland |
Ihre Gesamtlänge betrug (geschätzt) rund 80 Kilometer.[2]