Reichsstraße 416
Reichsstraße des Deutschen Reichs
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Die Reichsstraße 416 (R 416) war bis 1945 eine während des Zweiten Weltkriegs eingerichtete Reichsstraße des Deutschen Reichs, die in Löbau in der Oberlausitz an der damaligen Reichsstraße 6 (jetzt Bundesstraße 6) begann und nach Süden über Neugersdorf, die damalige Reichsstraße 348 kreuzend, nach Rumburk (Rumburg) im 1938 annektierten Reichsgau Sudetenland und weiter, im Wesentlichen der Trasse der heutigen tschechischen Straße Silnice I/9 folgend, über Nový Bor (Haida) nach Česká Lípa (Böhmisch Leipa) führte. Von dort verlief sie über Jestřebí u České Lípy (Habstein oder Habichstein, hier Kreuzung mit der Reichsstraße 417) und Dubá (Dauba) und weiter bis Liběchov (Liboch) an der Elbe, wo sie an der Reichsstraße 172 endete.[1] Dem damaligen Straßenverlauf entspricht jetzt weitgehend die tschechische Straße Silnice I/9, während der sächsische Anteil die Staatsstraße 148 bildet.
| Reichsstraße 416 im Deutschen Reich | |
| 416 | |
| Karte | |
| Basisdaten | |
| Betreiber: | Deutsches Reich |
| Straßenbeginn: | Löbau |
| Straßenende: | Liběchov (Liboch, Reichsstraße 172) |
| Gesamtlänge: | 62 km historisch, großenteils im 1938 annektierten Reichsgau Sudetenland |
Ihre Gesamtlänge betrug rund 62 Kilometer.[2]