Reinhardsried

Dorf in der Gemeinde Unterthingau From Wikipedia, the free encyclopedia

Reinhardsried ist ein Gemeindeteil von Unterthingau, einem Markt im schwäbischen Landkreis Ostallgäu (Bayern) und eine Gemarkung.

Schnelle Fakten Gemeinde Unterthingau ...
Reinhardsried
Gemeinde Unterthingau
Wappen von Reinhardsried
Koordinaten: 47° 47′ N, 10° 29′ O
Höhe: 803 m ü. NHN
Postleitzahl: 87647
Vorwahl: 08342
Reinhardsried von Westen
Reinhardsried von Westen
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Geographie

Das Kirchdorf Reinhardsried liegt ca. 2,5 km nordwestlich von Unterthingau. Der Siedlungsform nach ist es ein Haufendorf.

Die Gemarkung Reinhardsried (097879) umfasst 11,593 km² und hat 363 Einwohner.[1]

Geschichte

In Reinhardsried wird um das Jahr 1200 Besitz des Klosters Isny erwähnt.[2] Reinhardsried gehörte zum Pflegamt Thingau des Hochstifts Kempten.[3]

Durch die Säkularisation in Bayern kam Reinhardsried 1803 zu Bayern. Mit der Gründung durch das bayerische Gemeindeedikt von 1818 war Reinhardsried selbständige Gemeinde. Zur Volkszählung 1900 hatte die Gemeinde insgesamt 450 Einwohner und die Orte Büchel, Kipfenberg, Landstraßer, Leimgruben, Lippenhalde, Reinhartsried und Schotten.[4] Die Gemeinde umfasste 1973 die Gemeindeteile Reinhardsried, Büchel, Kipfenberg, Lippenhalde, Riedles und Schotten und hatte 403 Einwohner.[5] Im Rahmen der Gebietsreform wurde 1972 der Landkreis Marktoberdorf aufgelöst, Reinhardsried gehört seitdem zum neu entstandenen Landkreis Ostallgäu. Am 1. Januar 1978 erfolgte im die Eingemeindung der Gemeinden Reinhardsried und Oberthingau in den Markt Unterthingau.[6]

St. Anna in Reinhardsried

Kirche St. Anna

Die katholische Filialkirche St. Anna wurde im 15. Jahrhundert erbaut.[7] In der Vergangenheit war über der Eingangstür die angebliche Jahreszahl 1594 zu sehen.

Nach 1600 verlängerte man den Bau nach Westen. Im 17./18. Jahrhundert umgestaltet, wurde die Kapelle 1948 und zuletzt 1997/98 restauriert. Bereits vor dem Zweiten Weltkrieg hatte sie den Choraltar erhalten, den die Altarbauer Hörmann aus Babenhausen und Haug aus Ottobeuren angefertigt haben.[8]

Commons: Reinhardsried – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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