Reinhold Zwick

deutscher, katholischer Theologe From Wikipedia, the free encyclopedia

Leben

Nach seiner Schulzeit studierte Zwick römisch-katholische Theologie und Germanistik. 1988 promovierte er mit der Schrift „Montage im Markusevangelium: Studien zur narrativen Organisation der ältesten Jesuserzählung“ an der Universität Regensburg zum Doktor der Theologie. 1996 habilitierte sich Zwick unter Betreuung von Georg Schmuttermayr, ebenfalls an der Universität Regensburg.[1] Er war anschließend von 1996 bis 2001 Professor für Alt- und Neutestamentliche Exegese an der KFH Freiburg und ist seit 2001 Professor für Biblische Theologie und ihre Didaktik an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.[2] Am 1. September 2020 wurde Zwick emeritiert.[3] Sein Arbeitsschwerpunkt ist Theologie und Film.[4] Er ist Mitglied der Internationalen Forschungsgruppe Film und Theologie.

Werke (Auswahl)

  • Evangelienrezeption im Jesusfilm. Ein Beitrag zur intermedialen Wirkungsgeschichte des Neuen Testaments (= Studien zur Theologie und Praxis der Seelsorge. Band 25). Seelsorge Echter, Würzburg 1997, ISBN 978-3-429-01940-2 (Zugleich Habilitationsschrift, Universität Regensburg 1996[1]).
  • mit Michael N. Ebertz: Jüngste Tage. Die Gegenwart der Apokalyptik. Herder, Freiburg/Basel/Wien 1999, ISBN 3-451-27014-5.
  • Pasolinis Kinder: Zwischen Evangelium und Dritter Welt. In: S. Orth, M. Staiger, J. Valentin (Hrsg.): Kinder im Film (= Film und Theologie. Band 6). Marburg 2004, S. 56–83.
  • Selig die Armen in den Wohncontainern. Aki Kaurismäki und seine Tragikomödie „Der Mann ohne Vergangenheit“. In: Stimmen der Zeit. Band 128, 2003, S. 546–560.
  • Passion und Transformation. Biblische Resonanzen in Pier Paolo Pasolinis „mythischem Quartett“ (= Film und Theologie. Band 26). Schüren, Marburg 2014, ISBN 978-3-89472-875-5.
  • Im Sichtbaren das Unsichtbare: Beiträge zu Filmästhetik und Theologie (= Münsteraner Arbeiten zu Film und Theologie. Band 1). LIT, Berlin, Münster 2020, ISBN 978-3-643-14702-8.

Einzelnachweise

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