Reisighof

Gemeindeteil der Gemeinde Ködnitz From Wikipedia, the free encyclopedia

Reisighof (oberfränkisch: Raisich[2]) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Ködnitz im Landkreis Kulmbach (Oberfranken, Bayern).[3] Reisighof liegt in der Gemarkung Ködnitz.[4]

Schnelle Fakten Gemeinde Ködnitz ...
Reisighof
Gemeinde Ködnitz
Koordinaten: 50° 5′ N, 11° 31′ O
Höhe: 423 m ü. NHN
Einwohner: 8 (25. Mai 1987)[1]
Postleitzahl: 95361
Vorwahl: 09221
Schließen

Geographie

Die Einöde liegt auf dem Rangen, einem Höhenzug des Obermainischen Hügellandes. Das Gelände fällt nördlich ins Tal des Mühlgrabens und östlich ins Tal des Veitsgrabens ab, beides linke Zuflüsse des Weißen Mains. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt zur Kreisstraße KU 10 (1 km westlich) bzw. nach Ködnitz zur Staatsstraße 2182 (1 km südöstlich).[5]

Geschichte

Der Ort wurde 1398 als „Hertweygeshofe“ erstmals urkundlich erwähnt. Das Bestimmungswort ist Harduwich, der Personenname des Siedlungsgründers.[6] Ab dem 18. Jahrhundert wurde das Anwesen umgangssprachlich „Reisighof“ genannt (ab 1740 belegt), was dann im 19. Jahrhundert zur offiziellen Bezeichnung wurde. Reisig bezeichnet Niederholz mit geringem Durchmesser. Dieses war wohl beim Hof vorzufinden und wurde namensgebend.[7]

Reisighof gehörte zur Realgemeinde Ködnitz. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Reisighof aus einem Anwesen. Das Hochgericht übte das bayreuthische Stadtvogteiamt Kulmbach aus. Das Stiftskastenamt Himmelkron war Grundherr des Hofes.[8]

Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Kulmbach. Mit dem Gemeindeedikt wurde Reisighof dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Tennach und der 1812 gebildeten gleichnamigen Ruralgemeinde zugewiesen. 1818 wurde der Gemeindesitz nach Ködnitz verlegt und die Gemeinde dementsprechend umbenannt.[9][10]

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 001818001861001871001885001900001925001950001961001970001987
Einwohner 8111210892513148
Häuser[11] 1112222
Quelle [9][12][13][14][15][16][17][18][19][1]
Schließen

Religion

Reisighof ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Johannes (Trebgast) gepfarrt.[8][18]

Literatur

Fußnoten

Related Articles

Wikiwand AI