Rena Graf

deutsche Schachspielerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Rena Graf (* 26. April 1966 in Baku als Rena Mamedova) ist eine deutsche Schachspielerin aserbaidschanischer Herkunft. Seit 1999 trägt sie den FIDE-Titel Großmeisterin der Frauen (WGM).[1]

Schach

Rena Mamedova wuchs in Aserbaidschan auf, spielte für Usbekistan viele Schachturniere, an denen auch Alexander Graf teilnahm, und heißt seit der Saison 2001/02 Rena Graf, nachdem sie Alexander Graf heiratete.[2]

Gemeinsame Turniere waren:

  • Open in Groningen 1994 (6 aus 11), Alexander Graf holte 7 Punkte.[3]
  • Chania open 7th - Chania 1997 (6 aus 9), Alexander Graf erzielte 6,5 Punkte.[4]
  • Recklinghäuser Schachtage 1998, Open (5,5 aus 9), Saidali Iuldachev war Erster. Graf spielte im GM-Turnier.[5]
  • Dubai open 2000 (4,5 aus 9), Graf war geteilter Erster.[6]

Außerdem spielte sie bei der 2. Europameisterschaft der Frauen 2001 in Warschau (6 aus 11)[7] und nahm am Vierländerkampf der Frauen 2001 in Halle (Saale) teil.

Nationalmannschaft

Rena Graf trat für die usbekische Frauenmannschaft bei den Schacholympiaden 1994 in Moskau und 1998 in Elista[8] sowie bei den asiatischen Mannschaftsmeisterschaften 1995 in Singapur und 1999 in Shenyang an.[9]

Vereine

Nach ihrer Übersiedlung nach Deutschland spielte sie von 2000 bis 2002 (zunächst unter dem Namen Rena Mamedova, in der Saison 2001/02 unter dem Namen Rena Graf) für den Dresdner SC, mit dem sie 2002 die Bundesliga der Frauen gewann. In der Saison 2002/03 war sie ebenfalls im Kader gemeldet, bestritt aber keinen Wettkampf.

Sonstiges

Rena Grafs Elo-Zahl beträgt 2314 (Stand: Januar 2017), sie wird jedoch als inaktiv geführt, da sie seit der Frauen-Bundesliga 2001/02 keine gewertete Partie mehr gespielt hat. Ihre höchste Elo-Zahl von 2353 hatte sie von Oktober 2000 bis April 2001.[10]

Einzelnachweise

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