Renate Anger
deutsche Künstlerin
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Renate Anger (* 19. April 1943 in Danzig, Polen; † 21. Mai 2008 in Berlin, Deutschland)[1] war Malerin und Konzeptkünstlerin.

Sie studierte von 1973 bis 1977 an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste–Städelschule in Frankfurt (Klasse Raimer Jochims) und weitere drei Jahre an der Hamburger Hochschule für bildende Künste bei Franz Erhard Walther.
Von 1992 bis 1998 hatte Anger eine Professur für Experimentelle Malerei an der Muthesius-Kunsthochschule in Kiel[2]. 1983 erhielt sie den Rompreis Villa Massimo und 2002 den Käthe-Kollwitz-Preis. Ihre Werke waren in zahlreichen Ausstellungen, unter anderem 1987 auf der 4th International Triennial of Drawing in Wrocław (Breslau)/Polen und auf der Biennale in Sydney/Australien sowie 2003 auf der 6th Sharjah International Art Biennial in Schardscha/Vereinigte Arabische Emirate zu sehen[3].
Kunst am Bau beziehungsweise Kunst im öffentlichen Raum schuf sie u. a. für die Mensa der Fachhochschule Kiel (2000). Im Jahr 2002 wurde Renate Angers Kunstwerk "Ein Falter: Catocala nupta. Rotes Ordensband"[4] – ein Fries aus acht Einzelbildern auf 1705 × 120 cm großem Rexam Stretch Canvas im Tintendruck – für den Stauffenbergsaal in Berlin geschaffen.
Ausstellungen
Einzelausstellungen hatte Anger 1982 im Kunstverein Bremerhaven, 1988 in der Jesuitenkirche Aschaffenburg, 1992 im Oldenburger Kunstverein, 1995 im Kunstraum Düsseldorf, 2001 im Haus am Waldsee in Berlin[5] und 2009 in der Gitte Weise Galerie in Berlin.[6]
Weblinks
- Käthe-Kollwitz-Preis - Preisträgerin 2002 Renate Anger
- Künstlernachlass Renate Anger im Archiv der Stiftung Kunstfonds
- Renate Anger bei Museum der 1000 Orte (Kunst am Bau im Auftrag des Bundes)
- Renate Anger bei Stiftungkunstfonds