Renate Golla

deutsche Bildhauerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Renate Golla (* 1935 in Kassel) ist eine deutsche Bildhauerin. Für ihre Arbeiten verwendet sie überwiegend Marmor und Muschelkalkstein.

Leben

Renate Golla erhielt ihre künstlerische Ausbildung an der Städelschule in Frankfurt am Main.[1] Anfangs begann sie mit der Darstellung von Figuren und Porträts. Golla beteiligte sich mit einigen ihrer Werke bei der Ausstellung Plastik in Hessen 1980.[2] Im Jahr 1985 zog sie nach Waldacker und teilte sich mit der Schmuckdesignerin Susanne Voss ein Atelier im heutigen Dinjerhof. Sie fertigte mehrere Skulpturen in Rödermark im Auftrag der Stadt an, darunter den „Knochen“ vor dem Ober-Röder Rathaus, den Jubiläumsstein[3] und das Vertriebenendenkmal auf dem Tschonopler Platz. Anlass für die Erstellung des Brunnensteins „Knochen“, der in Wahrheit einen menschlichen Torso darstellen soll,[4] war der Zusammenschluss der beiden Rödermärker Stadtteile Oder-Roden und Urberach.[5][6]

Um das Jahr 2000 zog Golla nach Frankfurt, wo sie weiterhin lebt und arbeitet. Bis 2013 hatte sie ein kleines Atelier in Rödermark, welches sie jedoch aus finanziellen Gründen aufgeben musste.[5]

Im Jahr 2025 bekam sie zu ihrem 90. Geburtstag von der Stadt Rödermark die Graf-Reinhard-Medaille verliehen.[7]

Werke (Auswahl)

Commons: Renate Golla – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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