Renate Neubäumer
deutsche Wirtschaftswissenschaftlerin
From Wikipedia, the free encyclopedia
Renate Neubäumer (* 1952) ist eine deutsche Ökonomin und Professorin für Volkswirtschaftslehre an der Universität Koblenz-Landau, Campus Landau.
Leben
Neubäumer legte das Abitur am Gymnasium Karl-Rehbein-Schule in Hanau ab, das sie als Jahrgangsbeste 1971 verließ. An der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt studierte sie anschließend bis 1976 Volkswirtschaftslehre und bis 1978 Wirtschaftspädagogik. Beide Diplom-Studiengänge schloss sie mit dem Prädikatsexamen (beste Abschlüsse) ab, arbeitete dort von 1976 bis 1981 als Wissenschaftliche Mitarbeiterin, promovierte 1984 und habilitierte sich 1997 im Fach Volkswirtschaftslehre. Vor ihrer Promotion ging sie ab 1982 einer Tätigkeit als Wissenschaftliche Referentin in der Volkswirtschaftlichen Abteilung in der Zentrale der Deutschen Bank AG in Frankfurt nach. Danach wurde sie Professorin für Volkswirtschaftslehre und Statistik an der Fachhochschule Worms (1984 bis 1992) sowie für Volkswirtschaftslehre an der Akademie der Arbeit an der Universität Frankfurt (1992 bis 2004). Während ihrer Professur ab 2004 an der Universität Koblenz-Landau bis zum Ruhestand 2017 nahm sie drei Einladungen zu Forschungssemestern an (USA: Harvard-Universität, Cambridge (MA), University of California at Berkeley; Südtirol: Freie Universität Bozen).[1]
Forschungsschwerpunkte
Ihre Forschungsschwerpunkte und Interessen liegen im Bereich der Arbeitsmarkttheorie und -politik (insbes. Evaluation aktiver Arbeitsmarktpolitik), der internationalen Arbeitsmarktvergleiche, der Bildungsökonomie (insbes. Duale Berufsausbildung und betriebliche Weiterbildung) und der Finanz- und Eurokrise.