Revision Control System

Software zur Versionsverwaltung von Dateien From Wikipedia, the free encyclopedia

Das Revision Control System (RCS) ist eine Software zur Versionsverwaltung von Dateien. Es dient speziell bei Textdateien wie Quelltexten, Konfigurationsdateien oder Dokumentationen der Verwaltung und Dokumentation der Änderungen.

Schnelle Fakten Basisdaten ...
Revision Control System
Basisdaten
Hauptentwickler Thien-Thi Nguyen
Entwickler GNU-Projekt
Erscheinungsjahr 1982
Aktuelle Version 5.10.1[1]
(2. Februar 2022)
Betriebssystem Unix
Programmier­sprache C[2]
Kategorie Versionsverwaltung
Lizenz GNU General Public License v3.0 or later[2]
gnu.org/software/rcs/
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RCS verwaltet einzelne Dateien und kann daher nicht oder nur bedingt zur Verwaltung von ganzen Projekten verwendet werden. RCS ist im Wesentlichen mit der zehn Jahre älteren aber damals populären Alternative Source Code Control System (SCCS) vergleichbar. Da RCS aber im Gegensatz zu SCCS keine Prüfsumme in den Änderungsdateien (RCS-Dateien) führt und die letzte aktuelle Gesamtversion speichert[3], ist es anfälliger als SCCS für Defekte in Änderungsdateien. Diese für verwaltete Dateien jeweils angelegten RCS-Dateien, beispielsweise example.c,v, wurde wegen ihrer standardmäßigen Dateiendung auch „Komma-v-Dateien“ genannt. Speziell bei der Softwareentwicklung wurde RCS von CVS und später von Subversion abgelöst – CVS war anfänglich ein netzwerkfähiger Aufsatz zu RCS, hatte später aber nur noch das Dateiformat mit RCS gemein.

RCS wurde ursprünglich Anfang der 1980er Jahre von Walter F. Tichy entwickelt, der zu diesem Zeitpunkt an der Purdue University angestellt war. RCS ist heute Teil des GNU-Projekts, wird aber immer noch durch die Purdue University weiterentwickelt.

Literatur

Einzelnachweise

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