Richard Fleitmann

deutscher Unternehmer (Nickelindustrieller) und Politiker From Wikipedia, the free encyclopedia

Richard Theodor Fleitmann (* 30. April 1860 in Iserlohn; † 15. Februar 1923 in Dortmund) war ein deutscher Unternehmer und Politiker (NLP).

Grab von Richard Fleitmann
Aktie der Vereinigten Deutschen Nickel-Werke AG vom 26. Juli 1902 mit Unterschrift von Vorstand Richard Fleitmann

Leben

Fleitmann, der evangelischer Konfession war, war der Sohn von Theodor Fleitmann und dessen Ehefrau Maria Fleitmann geborene Winkhaus. Er übernahm das väterliche Unternehmen Westfälisches Nickelwalzwerk Fleitmann, Witte & Co. und wurde nach der Fusion 1902 Generaldirektor der Vereinigten Deutschen Nickel-Werke AG in Schwerte. Er wurde zum Kommerzienrat ernannt. 1912 bis 1919 gehörte er für den Wahlkreis Iserlohn-Land und die NLP dem Provinziallandtag der Provinz Westfalen an.

Seine Ehefrau war Emma Witte. Sie hatten die Tochter Helene, zuerst verheiratet mit Siegfried von Brauchitsch, gemeinsame vier Kinder. Dann war Helene von Brauchitsch nach dem Tod des ersten Ehemannes 1921 mit Balthasar von Frankenberg-Lüttwitz liiert, diese Ehe wurde 1938 geschieden.[1] Siegfried von Brauchitsch war Gutsbesitzer auf Schloss Klein Gaffron in Schlesien.

Das Grabmal der Familie Fleitmann auf dem Hauptfriedhof Iserlohn steht unter Denkmalschutz.

Literatur

  • Alfred Bruns (Hrsg.), Josef Häming (Zusammenstellung): Die Abgeordneten des Westfalenparlaments 1826–1978. (= Westfälische Quellen- und Archivverzeichnisse, Band 2.) Hrsg. Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Münster 1978, S. 272.
  • Paul Grote: Fleitmann, Franz Friedrich Theodor. In: Neue Deutsche Biographie. (NDB). Band 5. Duncker & Humblot, Berlin 1961, ISBN 3-428-00186-9, S. 237 (deutsche-biographie.de).

Einzelnachweise

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