Richard Sanderson

schottischer Sänger From Wikipedia, the free encyclopedia

Richard Sanderson (* 5. März 1953 in Taplow, England) ist ein schottischer Sänger und Komponist, der vor allem durch seinen 1980er-Jahre-Hit Reality bekannt wurde.

Schnelle Fakten
Richard Sanderson (2013)
Richard Sanderson (2013)
Chart­plat­zie­rungen
Erklärung der Daten
Singles[1]
Reality
 DE115.03.1982(32 Wo.)
 AT115.02.1982(22 Wo.)
 CH116.05.1982(18 Wo.)
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Leben

Der Sohn eines Schotten und einer Französin erhielt bereits im Alter von fünf Jahren Klavierstunden, lernte mit 15 Gitarre und gründete mit 21 seine eigene Band, mit der er durch Hotelbars tingelte.

In erster Linie wurde Sanderson als Interpret des Liedes Reality bekannt, welches von Vladimir Cosma komponiert und produziert wurde. Reality ist der Schlüsselsong des französischen Films La Boum – Die Fete, für den Cosma das Lied geschrieben hatte. Der Titel schaffte im Frühjahr 1982 zunächst auf Platz 20 der deutschen Charts. Als der Film dann zum ersten Mal im deutschen Fernsehen lief, wurde der Titel Ende 1986[2] erneut veröffentlicht und erreichte Platz eins in den deutschen Charts.[3] Auch in Österreich, der Schweiz, Frankreich und Italien erreichte Sanderson mit dem Lied die Spitze der Charts; auch in Asien war es erfolgreich. Weltweit wurden insgesamt acht Millionen Exemplare verkauft. Im Soundtrack von La Boum kommen auch die Lieder Murky Turkey und Go On Forever vor, die Sanderson ebenfalls interpretierte.

In der Folge blieb Richard Sanderson jedoch ein One-Hit-Wonder[4], weitere Single-Veröffentlichungen wie So Many Ways und She's a Lady blieben weitgehend erfolglos. Einige seiner späteren Lieder wurden auch Vladimir Cosma komponiert. 1990 veröffentlichte er mit Anytime at All sein letztes Album in der Popmusik. Bereits in den 1980er-Jahren hatte Sanderson parallel begonnen, als Komponist für Film- und Fernsehproduktionen zu arbeiten; diese Arbeit setzt er bis in die Gegenwart fort. Zudem veröffentlichte er mehrere CDs mit Klezmer-Musik.

Sanderson lebt mit seiner Frau und seinen drei Töchtern in der Nähe von Paris.[5]

Diskografie

Alben

  • 1980: No Stickers Please
  • 1981: I’m in Love
  • 1983: Surprise
  • 1984: Fairy Tale
  • 1987: Reality
  • 1987: Songs for Lovers
  • 1990: Anytime at All

Kompilationen

  • 1984: The Best of Richard Sanderson
  • 2004: Les plus belles chansons d'amour du cinéma
  • 2010: The Very Best of Richard Sanderson (2 CDs)

Singles

  • 1979: Never Let You Go
  • 1980: Reality (Wiederveröffentlichung 1986)
  • 1980: I Feel the Music
  • 1981: She’s a Lady
  • 1981: When I’m in Love
  • 1982: Your Eyes
  • 1982: Lovely Lady
  • 1983: Check on the List
  • 1983: Stiamo insieme
  • 1983: Sun
  • 1984: See What’s Going On
  • 1987: Maybe You’re Wrong
  • 1987: When Fortune Reigns
  • 1988: So Many Ways
  • 1990: Anytime at All
  • 1990: When the Night Comes
  • 1992: Find a Reason (feat. Strawberry)[6]

Auszeichnungen für Musikverkäufe

Platin-Schallplatte

  • Frankreich Frankreich
    • 1981: für die Single Reality
Weitere Informationen Land/RegionAus­zeich­nung­en für Mu­sik­ver­käu­fe(Land/Region, Aus­zeich­nungen, Ver­käu­fe, Quel­len), Gold ...
Land/RegionAus­zeich­nung­en für Mu­sik­ver­käu­fe
(Land/Region, Aus­zeich­nungen, Ver­käu­fe, Quel­len)
Gold Platin Ver­käu­fe Quel­len
 Frankreich (SNEP)0! G Platin11.000.000infodisc.fr
Insgesamt  Platin1
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Quellen

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