Ricolf
Bischof von Köln
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Leben

Während seines Episkopats spendet Ricolf dem Bischof Alberich von Utrecht die Bischofsweihe und dem späteren Bischof von Münster, Liudger, die Priesterweihe. In einem vermutlich in England nach 781 verfassten Gedicht lobt Alkuin den patrem Ricvulfus in Köln als guten Gastgeber. In den Memorialbüchern (Commemoratio) der Lütticher Kathedralkirche St. Lambert ist ein 12. September als Todestag des fälschlich als Erzbischof (archiepiscopus) bezeichneten Riculphi eingetragen.[3] Möglicherweise wird manche seiner Taten dem bekannteren Nachfolger Hildebald/Hildebold zugewiesen, dem ersten Erzbischof von Köln.[4]
Literatur
- Heinz Finger: Memoria im frühmittelalter (Erz-)Bistum Köln. In: Uwe Ludwig, Thomas Schilp (Hrsg.): Nomen et fraternitas. Berlin 2008, S. 298–316.
- Geschichte des Erzbistums Köln. Bd. 1: Das Bistum Köln von den Anfängen bis zum Ende des 12. Jahrhunderts. Hrsg. von Eduard Hegel, 2. Aufl. neu bearbeitet v. Friedrich Wilhelm Oediger, Bachem, Köln 1971.
- Ricolfus. In: Prosopographie des personnages mentionnès dans les textes pour l'époque de Pépin le Bref et de son frère Carloman (741–768). Didier F., Isel 2007.