Rimatara

Insel in Französisch-Polynesien From Wikipedia, the free encyclopedia

Rimatara ist die westlichste bewohnte Insel der Austral-Inseln und gehört zum Französischen Überseegebiet Französisch-Polynesien. Lediglich das unbewohnte Atoll Maria liegt noch weiter westlich.

Schnelle Fakten
Rimatara
Rimatara aus dem All fotografiert
Gewässer Pazifischer Ozean
Inselgruppe Austral-Inseln
Geographische Lage 22° 39′ 5″ S, 152° 48′ 16″ W
Rimatara (Französisch-Polynesien)
Rimatara (Französisch-Polynesien)
Fläche 9 km²
Höchste Erhebung Mont Uahu
83 m
Einwohner 797 (2007)
89 Einw./km²
Hauptort Amaru
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Geografie

Die Insel mit einem annähernd kreisförmigen Grundriss hat eine Landfläche von 8,6 km² und ist von einem Korallenriff umgeben. Die Fläche der Lagune misst zwei Quadratkilometer. Die Insel ist relativ flach: die höchste Erhebung, der Berg Uhau, ragt nur 106 Meter auf.[1] Rimatara ist fruchtbar und von Wald und Grasland bedeckt. Mit dem Rimatararohrsänger gibt es auf der Insel eine endemische Vogelart.

Die Bevölkerung im Jahr 2007 lag bei 797 Einwohnern, die in den drei Dörfern Amaru (im Osten), Anapoto (im Westen) und Mutuaura (im Süden) leben.

Der Flugplatz von Rimatara (IATA-Kennzeichen: RMT) befindet sich an der Nordseite der Insel. Air Tahiti fliegt unter anderem nach Tahiti.

Geschichte

Königliche Familie und Häuptlinge von Rimatara (1889)

Rimatara wurde erst im Jahr 1811 von dem auf Tahiti geborenen Kapitän Samuel Pinder Henry (* 8. Februar 1800; † 9. Juni 1852) entdeckt.[2] 1821 landete der Pfarrer William Henry hier an und gründete eine protestantische Missionsstation. Frankreich errichtete 1889 das Protektorat über die Insel und annektierte sie 1900.

Einzelnachweise

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