Robert Hochbaum
deutscher Politiker (CDU), MdB
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Leben und Beruf
Hochbaum absolvierte eine Ausbildung zum Bürokaufmann. Er war von 1971 bis 1983 Soldat auf Zeit bei der Feldjägertruppe der Bundeswehr[1] und anschließend Reserveoffizier (Hauptmann d.R.). Er erwarb auf dem Zweiten Bildungsweg zunächst die Fachschul- und später auch die Fachhochschulreife. Ein Studium an einer Fachhochschule für öffentliche Verwaltung beendete er als Diplom-Verwaltungswirt. Hochbaum war seit 1982 bei der Bundesanstalt für Arbeit tätig und leitete zuletzt ab 1991 die Geschäftsstelle des Arbeitsamtes Auerbach/Vogtl.
Hochbaum ist evangelisch und in zweiter Ehe verheiratet. Er hat aus erster Ehe drei Kinder.[2]
Politik
Hochbaum trat 1983 in die CDU ein und wurde 1985 auch Mitglied der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA).
Von 2002 bis 2017 war er Mitglied des Deutschen Bundestages.
Robert Hochbaum zog stets als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Vogtland – Plauen in den Bundestag ein. Bei der Bundestagswahl 2013 erreichte er hier 48,3 % der Erststimmen. Er war Ordentliches Mitglied im Verteidigungsausschuss,[3] des Gemeinsamen Ausschuss und Vorsitzender des Unterausschusses „Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung“.
Für die Bundestagswahl 2025 war er erneut Direktkandidat der CDU für den Wahlkreis 166 – Vogtlandkreis. Er erhielt bei der Aufstellungsversammlung 67,8 % der Stimmen.[4] Er war damit Vorgänger und Nachfolger der CDU-Bundestagsvizepräsidentin Yvonne Magwas als Direktkandidat im Wahlkreis, unterlag allerdings dem Kandidaten der AfD.
Weblinks
- Biografie beim Deutschen Bundestag
- Lebenslauf bei der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
- Robert Hochbaum auf abgeordnetenwatch.de
