Robert Ide

deutscher Journalist, Autor From Wikipedia, the free encyclopedia

Robert Ide (* 1975 in Marienberg) ist ein deutscher Autor und Journalist. Er ist Autor beim Tagesspiegel.

Leben

Ide wuchs in Berlin-Pankow auf, legte am Carl-von-Ossietzky-Gymnasium sein Abitur ab und studierte nach dem Mauerfall Politische Wissenschaften am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin.[1] Er ist Diplom-Politologe.

Ide ist festangestellter Autor beim Tagesspiegel. Von 2019 bis 2021 war er Geschäftsführender Redakteur beim Tagesspiegel und organisierte den Change-Prozess des Medienhauses maßgeblich mit[2]. Davor leitete er von 2013 bis 2018 die Berlin/Brandenburg-Redaktion des Tagesspiegels. Zwischen 2007 und 2012 war er Chef der Sportredaktion, zuvor arbeitete er als Reporter bei der Fußball-WM 2006. Er erhielt unter anderem den Reportagepreis der Akademie für Publizistik.

Robert Ide schreibt über DDR-Geschichte[3] sowie die deutsche Einheit und verantwortete Aktionen, Veranstaltungen und Sonderausgaben des Tagesspiegels zu Mauerfall, Einheit und Ostdeutschland. Er war Mitgründer des Netzwerkes "Dritte Generation Ost".

Ide moderiert regelmäßig Veranstaltungen zu Geschichte, Gesellschaft, Verkehr, Umweltschutz und zu Berliner Stadtthemen. Zudem ist er Autor des Berlin-Newsletters Checkpoint und des wöchentlichen Tagesspiegel-Newsletters "Im Osten".[4] Seit Juni 2025 kommentiert er im Berliner Rundfunk jede Woche Berliner Stadtthemen im Podcast Berlin kommentiert.

Bekannt wurde Ide als Autor des Buches Geteilte Träume - Meine Eltern, die Wende und ich (Luchterhand Literaturverlag; btb Taschenbuch), in dem er den Generationenkonflikt zwischen jungen und älteren Ostdeutschen nach der Wende beschreibt.

Zwischen 2021 und 2025 schrieb er im Tagesspiegel die wöchentliche Liebeskolumne „Ins Herz“[5] mit wahren Liebesgeschichten aus Berlin und Deutschland. Gemeinsam mit Joana Nietfeld und Helena Piontek veröffentlichte er 2024 das Buch "Erzähl mir von der Liebe".

Ide lebt in Berlin und ist ehrenamtlich engagiert im Kleingartenverein Bornholm I e.V.[6], der größten Kleingartenanlage in der Berliner Innenstadt. Seit November 2019 ist er dort Vorsitzender.[7] Er koordiniert die Kampagne „Da wächst was“[8] zur Öffnung und zum Erhalt der Berliner Kleingärten. Zudem initiierte er den Aufbau des Gemeinschaftsgartens „Schleifengarten“[9] in Berlin-Prenzlauer Berg auf einem ehemaligen DDR-Garagengelände als berlinweites Pilotprojekt sowie die Rettung der verdrängten Kiezkneipe "Höher's Eck" als neues Gartenlokal "Bornholm's".[10] Die Gartenanlage ist Teil der Fernseh-Dokusoap "Von Hecke zu Hecke" bei RTL2/RTL+. Der von Ide geführte Verein wurde im Oktober 2025 vom "Landesverband Berlin der Gartenfreunde" und der Senatsverwaltung für Umwelt als "Berlins beste Kleingartenanlage"[11] geehrt.

Werke

Einzelnachweise

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