Robert Martin-Ritter

deutscher Brigadegeneral des Heeres der Bundeswehr From Wikipedia, the free encyclopedia

Robert Martin-Ritter (* 26. April 1934 in Augsburg) ist ein Brigadegeneral außer Dienst des Heeres der Bundeswehr.

Leben

Martin-Ritter absolvierte 1953 das Abitur, später das erste Staatsexamen für das Lehramt und studierte einige Semester Psychologie. Im April 1957 trat er in die Bundeswehr ein und hatte bis 1957 verschiedene Truppenverwendungen in der Artillerietruppe.[1]

Von 1965 bis 1968 absolvierte Martin-Ritter den 8. Generalstabslehrgang Heer an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg, wo er zum Offizier im Generalstabsdienst ausgebildet wurde.[2] Anschließend war er Dezernent im Amt für Studien und Übungen der Bundeswehr und nahm am Defense Management Systems Course an der Naval Postgraduate School in Monterrey in Kalifornien teil. Von 1969 bis 1971 war er Generalstabsoffizier für Planung, Ausbildung und Organisation (G 3) einer Panzergrenadierbrigade, von 1971 bis 1973 Bataillonskommandeur eines Panzerartilleriebataillons und anschließend Referent im Führungsstab des Heeres im Bundesministerium der Verteidigung in Bonn. 1977 nahm er am Lehrgang am NATO Defense College in Rom teil, war von 1977 bis 1980 G 3 des I. Korps in Münster und von 1980 bis 1984 Referatsleiter im Führungsstab des Heeres.[1]

1984 wurde Martin-Ritter Stabsabteilungsleiter im Führungsstab des Heeres und im April 1988, als Nachfolger von Enno Walter stellvertretender Divisionskommandeur der 10. Panzerdivision in der Graf-Stauffenberg-Kaserne in Sigmaringen. Sein Nachfolger wurde Günter Hannstein.[3] Mit Ablauf des September 1992 wurde er in den Ruhestand versetzt.[4]

Martin-Ritter ist verheiratet, katholisch und hat drei Kinder.[1]

1977 wurde Martin-Ritter mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland und 1983 mit dem Ehrenkreuzes der Bundeswehr in Gold ausgezeichnet.[1]

Siehe auch

Literatur

Einzelnachweise

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