Robert Nippoldt

deutscher Grafiker und Illustrator From Wikipedia, the free encyclopedia

Robert Nippoldt (* 13. Oktober 1977 in Kranenburg (Niederrhein)) ist ein deutscher Grafiker, Illustrator und Buchkünstler.[1]

Portrait Robert Nippoldt (2015)

Leben

Robert Nippoldt studierte an der Fachhochschule Münster Grafik und Illustration. Sein Diplombuch war Gangster. Die Bosse von Chicago.[2] Nach zweijähriger Arbeit erschien im Herbst 2007 sein zweites Buch Jazz im New York der wilden Zwanziger,[3][4][5] das in mehrere Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet wurde.[6] 2010 erschien Hollywood in den 30er Jahren,[7][8] sein drittes Buch über das Amerika der 1920er und 1930er Jahre. Sein viertes Buch Es wird Nacht im Berlin der Wilden Zwanziger[9][10][11] erschien 2017 im Taschen Verlag. Begleitend zu seinen Büchern entstanden Spiele und limitierte Siebdrucke.[12]

Neben seinen Buchprojekten zeichnet er für internationale Magazine und Kunden wie The New Yorker,[13] Le Monde, Die ZEIT, Mercedes-Benz, Reader’s Digest,[14] Taschen[15] und TIME Magazine. Bei solchen Aufträgen arbeitet er zusammen mit seiner Schwester Astrid Nippoldt und seiner Frau Christine Nippoldt unter dem gegründeten Label Studio Nippoldt.[16][17]

Zum Berlinbuch gibt es die begleitende Show „Ein rätselhafter Schimmer“.[18] Das Bühnenprogramm mit Live-Zeichnungen und Live-Musik wurde 2015–2018 von Robert Nippoldt und dem Trio Größenwahn entwickelt. Die Show wurde bereits mehr als 60 Mal aufgeführt,[19] u. a. im Bonner Pantheon-Theater, im Berliner Heimathafen Neukölln, in der historischen Stadthalle Wuppertal, im Schloss Elmau, im Kurhaus Göggingen und auf den Kreuzfahrtschiffen der AIDA.

Nippoldts Arbeiten wurden in Ausstellungen in Deutschland,[20][21] der Schweiz,[22] in Belgien und in Spanien[23] gezeigt. Sein Atelier[24] (Ateliers Hafenstraße) befindet sich am alten Güterbahnhof von Münster.

Werke

Cover: Gangster. Die Bosse von Chicago
Cover: Jazz im New York der wilden Zwanziger
Cover: Hollywood in den 30er Jahren

Auszeichnungen

  • ICMA-Award in Gold für „Der Große Gatsby“, 2022[31][32]
  • ADC Award für das Buch „Berlin“, 2019, New York[33]
  • Indigo Design Award für das Buch „Berlin“, 2019, Amsterdam[34]
  • iF Design Award für das Buch „Berlin“, 2019, Hannover[35]
  • German Design Award für das Buch „Berlin“, 2019, Frankfurt[36]
  • A' Design Award für das Buch „Berlin“, 2019, Como[37]
  • Econ Megaphon Award, Shortlist, für das Buch „Berlin“, 2018, Berlin[38]
  • International Design Award für das Buch „Berlin“, 2018, Los Angeles[39]
  • Best Book Award für das Buch „Berlin“, 2018, Los Angeles[40]
  • Berliner Type Award für das Buch „Berlin“, 2018, Berlin[41]
  • red dot design award für das Buch „Berlin“, 2018, Essen
  • Auszeichnung vom Art Directors Club für das Buch „Berlin“, 2018, Berlin[42]
  • Auszeichnung vom Joseph Binder Award für das Buch „Berlin“, 2018, Wien[43]
  • International Creative Media Award für das Buch „Berlin“, 2018, Meerbusch[44]
  • Filmbuch des Monats, Hans Helmut Prinzler, für das Buch „Berlin“, Januar 2018, Berlin[45]
  • German Design Award für das Buch „Jazz“, 2016, Frankfurt
  • Best American Infographic für “Facemap” aus dem Buch “Hollywood”, 2015, New York
  • International Book Award für das Buch „Jazz“, 2014, Los Angeles
  • Good Design Award für das Buch „Jazz“, 2014, Chicago[46]
  • Joseph Binder Award für das Buch „Jazz“, 2014, Wien
  • A' Design Award für das Buch „Jazz“, 2014, Como[47]
  • D&AD, Auszeichnung für das Buch „Jazz“, 2014, London[48]
  • Best American Infographic für die Infografik „Die Aufnahmesessions – Ein Soziogramm“ aus dem Buch „Jazz“, 2014, New York
  • Nominierung für den German Design Award für das Buch „Hollywood“, 2012, Frankfurt
  • Auszeichnung vom Deutschen Designer Club für das Buch „Hollywood“, 2011, Frankfurt
  • red dot design award für das Buch „Hollywood“, 2011, Essen
  • Filmbuch des Jahres, Hans Helmut Prinzler für das Buch „Hollywood“, 2010, Berlin[49]
  • Buch des Monats, Deutsche Kinemathek für das Buch „Hollywood“, 2010, Berlin
  • Preis der Deutschen Schallplattenkritik für die CD-Reihe „Der Jazz in Deutschland“, 2009, Bonn
  • Nominierung für den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland für das Buch „Jazz“, 2008, Berlin
  • European Design Award für das Buch „Jazz“, Auszeichnung für Buchlayout, 2008, Stockholm[50]
  • Stiftung Buchkunst, „Das schönste deutsche Buch 2007“ für das Buch „Jazz“, 2007, Frankfurt
  • Illustrative: „Eines der schönsten Bücher Europas“ für das Buch „Jazz“, 2007, Berlin
  • red dot design award für das Buch „Gangster“, 2006, Essen
  • Auszeichnung vom Deutschen Designer Club für das Buch „Gangster“, 2005, Frankfurt

Einzelnachweise

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