Robert Wohlleben

deutscher Lyriker, Essayist, Übersetzer und Verleger From Wikipedia, the free encyclopedia

Robert Wohlleben (* 15. Juli 1937 in Hamburg-Rahlstedt; † 21. Juni 2024[1]) war ein deutscher Lyriker, Essayist, Übersetzer und Verleger.[2]

Robert Wohlleben (2007)

Leben

Nach dem Studium der Germanistik und Anglistik arbeitete er von 1961 bis 1964 als Wirtschaftsredakteur bei der Zeitschrift Erdöl und Kohle – Erdgas – Petrochemie. Von 1972 bis 1993 unterrichtete er Deutsch als Fremdsprache.

Wohlleben trat als Lyriker hervor. Er wirkte außerdem als Lyrik- und Graphikverleger. Er veröffentlichte in seinem Verlag fulgura frango die Schriftenreihe Meiendorfer Drucke, darin Texte u. a. von Gabriele d’Annunzio, Albrecht Barfod (= Lars Clausen), Ernst-Jürgen Dreyer, Ludwig Harig, Arno Holz, Matthias Koeppel, Herbert Laschet Toussaint, Werner Laubscher, Ina Paul, Klaus M. Rarisch, Karl Riha, Ralf Thenior, Heinrich Würzer.

Auch veröffentlichte er Untersuchungen, etwa über Theodor Storm, Gorch Fock, Arno Holz und Arno Schmidt (etwa zu dessen Caliban über Setebos[3]). Neben Sonetten von Shakespeare übersetzte er James Fenimore Coopers The Monikins ins Deutsche. Für die Reihe Haidnische Alterthümer im Verlag Zweitausendeins erstellte er 1997 die schwierige typografische Wiedergabe der vollständigen Neuausgabe des originalen Textes von Johann Gottfried Schnabels vierbändigem Roman Insel Felsenburg. Auch Publikationen von CineGraph und – bis 2008 – CineFest betreute er typografisch.

Werke

Übersetzungen

Lehrbücher

  • Deutsch für heute. Hamburg: R. Wohlleben (Selbstverlag)
  • (mit Ilse Sander, Claus-Peter Schmid): In Deutschland leben. Deutsch für die Grundstufe, Verl. Marg. Wehle, Witterschlick/Bonn 1994, jetzt Rautenberg Media & Print Verlag ISBN 978-3-925929-10-6

Herausgeberschaft


Anmerkungen

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