Roger Löcherbach
deutscher Bildhauer
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Leben
Roger Löcherbach wurde im Jahr 1963 im rheinland-pfälzischen Kirchen im Westerwald geboren. Seine Kindheit verbrachte er in Gerolstein und im Rhein-Sieg-Kreis. Im Jahr 1984 nahm er ein Studium an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und der Kunstakademie Münster auf. Löcherbach belegte die Fächer Kunst und Latein. Sein Examen in Bildhauerei legte er 1992 beim Künstler Ansgar Nierhoff ab.[1] Anschließend war Löcherbach bis zum Jahr 1997 als Lehrer in Duisburg und Düsseldorf tätig.
Im Jahr 1998 machte sich Löcherbach als freischaffender Bildhauer in Essen selbstständig. Er ist Mitglied des Duisburger Künstlerbundes. Zwischen 1999 und 2019 nahm Löcherbach regelmäßig an Bildhauersymposien teil. Dabei zog es ihn regelmäßig nach Bayern, Baden-Württemberg, Österreich und die Schweiz.
Werke (Auswahl)
Roger Löcherbach ist vorwiegend als Bildhauer tätig. Besondere Bedeutung für sein ₠uvre haben die aus einem einzelnen Stamm gehauenen Holzskulpturen. Dabei überwiegen Obsthölzer sowie Eiche und Linde. Kleinere Arbeiten entstanden aus dem Tropenholz Bongossi. Daraus formt Löcherbach anthropomorphe Wesen, deren Erscheinungsbild sich an der Wuchs- und Stammform der vorgefundenen Hölzer orientieren. Bei der entstehenden Skulptur bleibt die Struktur des Holzes, trotz Bemalung, sichtbar.

Einzelausstellungen
- 2002, Künstlerhaus Goldstraße, Duisburg
- 2003, Bezirksbibliothek Rheinhausen, Duisburg
- 2004, Kunstmuseum, Gelsenkirchen
- 2005, Bleckkirche, Gelsenkirchen
- 2006, Cubus Kunsthalle, Duisburg
- 2011, Forum Kunst und Architektur, Essen
- 2012, Marienkirche, Dortmund
- 2012, Galerie der Volkshochschule, Essen
- 2014, St. Josef-Hospital, Bochum
Kunst im öffentlichen Raum
- 2006, Sternengucker, Kant-Park, Duisburg-Mitte[2]
- Rheinische Kliniken, Düsseldorf
- Am Heiligen Berg, Andechs
- Kranzberger Forst, Freising
- Paar, Hängepartie, Die Acht, Duisburg-Meiderich
- Berger Anlagen, Gelsenkirchen
- Bahnhofsvorplatz, Plattling
Literatur
- Söke Dinkla, Frank Kopatschek: Roger Löcherbach. In: 90 Jahre Duisburger Künstlerbund. Duisburg 2014. O. S.