Roland Lankers

deutscher Generalmajor From Wikipedia, the free encyclopedia

Roland Lankers (* 18. Mai 1935 in Kleve) ist ein Generalmajor außer Dienst des Heeres der Bundeswehr und war von 1984 bis 1994 Amtschef des Streitkräfteamtes.

Leben

Lankers besuchte ein humanistisches Gymnasium und trat am 16. Oktober 1957 beim Panzerartillerieregiment 5 in Wetzlar in die Bundeswehr ein, wo er die Grundausbildung, Spezialgrundausbildung und Offizieranwärter-Unterführerausbildung absolvierte. Von Juli 1958 bis Februar 1959 besuchte er die Heeresoffizierschule III in München und von Februar bis August 1959 die Artillerieschule in Idar-Oberstein. Von August 1959 bis Oktober 1960 war er Zugführer und Vermessungsoffizier in der 2. Batterie des Artilleriebataillons 340 in Gießen, von Oktober 1962 bis Oktober 1962 Vermessungsoffizier und Werferbatterieoffizier in jener Batterie, von November 1962 bis März 1965 Batteriechef der 3. Batterie des Raketenartilleriebataillons 102 in Pfullendorf und von April 1965 bis Januar 1966 WB-Offizier beim Korpsartilleriekommandeur 2 in Ulm.

Ab Februar 1966 studierte Lankers Volkswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität München anstatt an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg im Generalstabslehrgang zum Offizier im Generalstabsdienst ausgebildet zu werden. Er erlangte am 26. Juni 1970 den akademischen Grad eines Diplom-Volkswirts. Ab Oktober 1970 war er Generalstabsoffizier für Planung, Ausbildung und Organisation (G 3) der 4. Jägerdivision in Regensburg, ab April 1971 Militärischer Mitarbeiter bei der Gruppe ORH in Ottobrunn, von Januar 1973 bis März 1975 Bataillonskommandeur des Gebirgsraketenartilleriebataillons 82 in Landsberg am Lech, danach Referent in der Abteilung Personal, Unterabteilung III, Referat 8 und Referat 1 im Bundesministerium der Verteidigung in Bonn, ab Oktober 1976 Referatsleiter 1 in der Stabsabteilung VI im Führungsstab der Streitkräfte im Bundesministerium der Verteidigung in Bonn.

Ab Oktober 1981 war Lankers Unterabteilungsleiter Personal II im Bundesministerium der Verteidigung in Bonn und von Oktober 1984 bis März 1994 Amtschef des Streitkräfteamtes in Bonn. Am 1. April 1992 wurde er zum Generalmajor ernannt und mit Ablauf des März 1994 in den Ruhestand versetzt.

Lankers ist verheiratet, evangelisch und hat vier Kinder.

Auszeichnungen

Siehe auch

Literatur

  • Dermot Bradley, Heinz-Peter Würzenthal, Hansgeorg Model: Die Generale und Admirale der Bundeswehr 1955–1997 – Die militärischen Werdegänge (= Dermot Bradley [Hrsg.]: Deutschlands Generale und Admirale. Teil VIb). Band 2, Teilband 1, Gaedcke – Hoff. Biblio-Verlag, Osnabrück 2000, ISBN 3-7648-2562-6, S. 30–31.
  • Manfred Sadlowski (Hrsg.): Handbuch der Bundeswehr und der Verteidigungsindustrie 1992/1993. 9. Auflage. Bernard & Graefe, Bonn 1992, ISBN 3-7637-5887-9, S. 82.

Einzelnachweise

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