Roland Zedler
deutscher Brigadegeneral
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Roland Zedler (* 11. Mai 1931 in Wigandsthal; † 5. März 2022) war ein deutscher Brigadegeneral des Heeres der Bundeswehr.
Leben
Zedler absolvierte 1951 das Abitur und studierte von 1951 bis 1956 Bauwesen an der Technischen Universität München, das er 1956 mit dem Hauptdiplom als Diplom-Ingenieur abschloss. Von 1956 bis 1957 war er in einem Ingenieurbüro in München angestellt und von 1957 bis 1959 Leiter des Tiefbauamts der Stadt Cham.[1]
1960 trat Zedler bei der Pioniertruppe in die Bundeswehr ein, durchlief die Offizierausbildung und war Zugführer und Kompaniechef im Pionierbataillon 2 in Hann. Münden.[1] Von Oktober 1963 bis September 1965 absolvierte er den 6. Generalstabslehrgang Heer an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg, wo er zum Offizier im Generalstabsdienst ausgebildet wurde.[2] Danach war er von 1965 bis 1967 Generalstabsoffizier für Militärisches Nachrichtenwesen (G 2) und Generalstabsoffizier für Planung, Ausbildung und Organisation (G 3) der 4. Panzergrenadierdivision in Regensburg. 1967 bis 1970 war er am Militärischen Bereich Operations Research der IABG in Ottobrunn tätig, war von 1970 bis 1972 Bataillonskommandeur des Pionierbataillons 4 in Bogen, von 1972 bis 1975 Referatsleiter III 5 (Führungssysteme, Elektronische Kampfführung und Fernmeldeführung) im Führungsstab des Heeres im Bundesministerium der Verteidigung in Bonn und koordinierender Referatsleiter für die Datenverarbeitung des Heeres.
Von Oktober 1975 bis März 1979 war Zedler Kommandeur des Pionierkommandos 3 des III. Korps (Korpspionierkommandeur 3) in Koblenz,[3.1] von 1979 bis September 1982 stellvertretender Chef des Stabes (Abteilungsleiter) für Informationswesen im Supreme Headquarters Allied Powers Europe der NATO in Mons in Belgien,[3.2] von Oktober 1982 bis September 1984 stellvertretender Divisionskommandeur der 6. Panzergrenadierdivision in Neumünster,[3.3] von Oktober 1984 bis März 1990 Kommandeur der Pionierschule und Fachschule des Heeres für Bautechnik[3.4] und ab April 1990 Abteilungsleiter X sowie General der Pioniere und der ABC-Abwehr im Heeresamt in Köln.[3.5] Mit Ablauf des September 1991 wurde er in den Ruhestand versetzt.[4]
Zedler war verheiratet und hatte drei Kinder.[1] Er war Mitglied im Bund Deutscher Pioniere e. V. und starb 2022.[5]
Siehe auch
Literatur
- Manfred Sadlowski (Hrsg.): Handbuch der Bundeswehr und der Verteidigungsindustrie 1990/1991. 8. Auflage. Bernard & Graefe, Bonn 1990, ISBN 3-7637-5865-8, S. 139.