Roman Bucheli

Schweizer Journalist und Literaturkritiker From Wikipedia, the free encyclopedia

Roman Bucheli (geboren 1960 in Emmenbrücke) ist ein Schweizer Journalist und Literaturkritiker.

Leben

Roman Bucheli studierte ab 1980 Germanistik und Philosophie an der Universität Freiburg und wurde 1994 mit einer von Eleonore Frey betreuten Dissertation über den Lyriker Alexander Xaver Gwerder an der Universität Zürich promoviert.[1] Danach schrieb er freiberuflich Literaturkritiken für Schweizer Zeitungen. Ab 1994 arbeitete er als Redakteur beim Deutschen Literatur-Lexikon. Von 1999 bis Ende 2025 war er Feuilleton-Redakteur der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ).[2][3] Er schrieb über deutsche Literatur aus der Schweiz und Deutschland, niederländische Literatur und auch die Kinder- und Jugendbücher dieser Länder. 2020 wurde Bucheli in Anerkennung seines literaturkritischen Schaffens mit dem Premio Masciadri ausgezeichnet,[4] und 2021 wurde ihm der Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik zuerkannt.[5]

Schriften

  • Alexander Xaver Gwerder. Untersuchungen zur Lyrik. Zentralstelle der Studentenschaft, Zürich 1994. (Dissertation, Universität Zürich 1994.)
  • (Hrsg.): Max Rychner: Bei mir laufen Fäden zusammen. Literarische Aufsätze, Kritiken, Briefe. Wallstein, Göttingen 1998, ISBN 978-3-89244-300-1.
  • (Hrsg.): Hugo Wolfgang Philipp: Nur weg möchte ich von hier. Briefe und Schriften aus dem Exil. Wallstein, Göttingen 2005, ISBN 978-3-89244-876-1.
  • (Hrsg.): Wohin geht das Gedicht? Wallstein, Göttingen 2006, ISBN 3-89244-993-7.

Einzelnachweise

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