Roman Pertl

deutscher Schauspieler From Wikipedia, the free encyclopedia

Roman Pertl (geb. 1988 in Wildeshausen, Niedersachsen) ist ein deutscher Schauspieler und Kulturmanager.

Leben

Pertl studierte Schauspiel von 2010 bis 2014 an der Folkwang Universität der Künste in Essen und Bochum. Schon während seiner Studienzeit wirkte er am Schauspiel Bochum in der Stückentwicklung Kinder der Revolution (Regie: Nuran David Calis) mit.

In der zweisprachigen Uraufführung Irgendwo müsste es schön sein (Text: Moritz Rinke, Mario Salazar; Regie: Johannes Klaus, Katrin Lindner) wirkte Pertl in Bochum und Palästina mit. Das Stück war eine Zusammenarbeit der Folkwang Universität der Künste mit der Drama Academy Ramallah.

Sein erstes Festengagement hatte er von 2014 bis 2017 am Hessischen Landestheater Marburg. 2017 wurde er als Ensemblemitglied ans Staatstheater Augsburg verpflichtet. 2020 wechselte Pertl an das Institut für Theatrale Zukunftsforschung (ITZ) in Tübingen.

Von 2020 bis 2023 absolvierte Pertl einen berufsbegleitenden Master in Kultur- und Medienmanagement am Institut für Kultur- und Medienmanagement der HfMT Hamburg. Darauf folgend übernahm er 2023 die Leitung der Kommunikationsabteilung und war als stellvertretender Intendant am ITZ im Tübinger Zimmertheater tätig. 2024 wurde Pertl als Folge des Weggangs des geschäftsführenden Co-Intendanten Dieter Ripbeger aus Tübingen kaufmännischer Leiter des Tübinger Stadttheaters.

Aufgrund der Sparpläne der Stadt Tübingen für das Theater ab 2026 kündigten Pertl und der geschäftsführende Intendant Peer Mia Ripberger ihre Verträge am ITZ im Tübinger Zimmertheater zum Ende der Spielzeit 24/25.[1]

Seit September 2025 ist Roman Pertl Geschäftsführer der Saalbau Neukölln Kultur & Veranstaltung GmbH, die den Heimathafen Neukölln in Berlin betreibt.[2]

Rollen (Auswahl)

Einzelnachweise

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