Rone (Musiker)

französischer Musiker und Produzent From Wikipedia, the free encyclopedia

Rone (mit bürgerlichen Namen Erwan Castex; * 20. Juni 1980) ist ein französischer Musiker und Produzent elektronischer Musik.

Rone 2013

Anfänge

Erwan Castex wurde in Boulogne-Billancourt geboren und wuchs in Paris auf. Seine erste EP „Bora“ wurde 2008 vom französischen Label InFiné herausgebracht.[1] Als der Musiker Agoria diese für seine Zusammenstellung verwendete, wurde die elektronische Musikszene auf Rone aufmerksam.[2] Vom gleichen Label wurde 2009 sein erstes Album „Spanish Breakfast“ veröffentlicht.

Weitere Alben und Erfolge

Im Jahr 2011 folgte das zweite Album Tohu Bohu. Das Resident Advisor Magazin bewertete es mit 4 von 5 Punkten.[3] Erfolgreichste Single davon ist Bye Bye Macadam mit über 25 Millionen Aufrufe auf YouTube.[4] Die Tracks Bye Bye Macadam, Let’s Go und Parade wurden anschließend von Gabriel & Dresden,[5] Juan Atkins,[6] Chris Clark[7] und Dominik Eulberg für Remixe verwendet.

Zwei Jahre später trug Rone zum Album Trouble Will Find Me der amerikanischen Indie-Band The National bei. Nach seiner Tour 2014 durch die USA und Kanada kam 2015 mit Creatures Rones drittes Album heraus. Das 12 Tracks umfassende Album wurde teilweise in Zusammenarbeit mit dem japanischen Jazzmusiker Toshinori Kondō produziert.

Als zuvor Jean-Michel Jarre schon zwei Werke von Rone für seine Zusammenstellung Infiné by JMJ verwendete, arbeitete 2016 Rone am Album Electronica 2: The Heart of Noise mit.[8]

2021 gewann er für die Filmmusik in Frédéric Farruccis Drama La nuit venue einen César.

Diskografie

Alben

Weitere Informationen Jahr, Titel Musiklabel ...
Jahr Titel
Musiklabel
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[9]
(Jahr, Titel, Musiklabel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 FR  BEW  CH
2009 Spanish Breakfast
Infiné
2012 Tohu bohu
Infiné
FR82
(2 Wo.)FR
Erstveröffentlichung: 2. November 2011
2015 Creatures
Infiné
FR84
(3 Wo.)FR
BEW58
(4 Wo.)BEW
Erstveröffentlichung: 6. Februar 2015
2017 Mirapolis
Infiné
FR62
(3 Wo.)FR
BEW97
(1 Wo.)BEW
Erstveröffentlichung: 10. November 2017
2020 Room with a View
Infiné
FR49
(3 Wo.)FR
BEW143
(1 Wo.)BEW
CH94
(1 Wo.)CH
Erstveröffentlichung: 23. April 2020
2021 Rone and Friends
Infiné
FR141
(1 Wo.)FR
Erstveröffentlichung: 2. April 2021
2023 Looping
Infiné
FR110
(1 Wo.)FR
Erstveröffentlichung: 16. Juni 2023
Live mit dem Orchestre National de Lyon
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EPs

Weitere Informationen Jahr, Titel ...
Jahr Titel Musiklabel
2008 Bora Infiné
2009 La Dame Blanche Infiné
2011 So So So Infiné
2012 Parade Infiné
2013 Bye Bye Macadam Infiné
Let’s Go Infiné
2014 Apache Infiné
2016 Vood(oo) Infiné
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Singles

Weitere Informationen Jahr, Titel ...
Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[9]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 FR  BEW  CH
Folgende Lieder erschienen nicht als Single, wurden aber durch das Album zum Download und Streaming bereitgestellt und konnten somit eine Platzierung erlangen:
 
2014 Bachi-Bouzouk
Apache
FR176
(1 Wo.)FR
2016 Vood(oo)
Vood(oo)
FR158
(1 Wo.)FR
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Weitere Lieder

  • 2020: Bye Bye Macadam (FR: GoldGold)[10]

Remixes

Weitere Informationen Jahr, Titel ...
Jahr Titel Künstler Musiklabel
2008 Sublimes Sie Time has changed Records
Kattguld Carl-Johan Elger Lo-FiSoul
2010 Crack Ripperton & Minz Suruba X
The Medium Is the Message SinnerDC Ai Records
2011 In D#3 Arandel Infiné
Der Tanz der Gluehwuermchen Dominik Eulberg Traum Schallplatten
2012 Simplexity Max Cooper Traum Schallplatten
2014 15 minutes Breton Believe
En Surface Etienne Daho Polydor/Universal Music France
2015 Coward Yael Naim Tôt ou tard
Summer Aufgang Blue Note/Universal Music France
Fog Jabberwocky Polydor/Universal Music France
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Zusammenarbeiten

Weitere Informationen Jahr, Titel ...
Jahr Titel Künstler Musiklabel
2007 Chocolate Lucy & Rone Broque
Continuity Theory Lucy & Rone Curle
2009 Crack Lucy & Rone ProgCity Deep Trax
Great Heron Lucy & Rone
2013 Trouble Will Find Me The National 4AD
2016 The Heart of Noise Pt. 1 Jean-Michel Jarre Sony Music
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Einzelnachweise

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