Rosengrund
Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Kulmbach
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Rosengrund (oberfränkisch: Ruhsngrund[2]) ist ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Kulmbach im Landkreis Kulmbach (Oberfranken, Bayern).[3] Rosengrund liegt in der Gemarkung Höferänger.[4]
Rosengrund Große Kreisstadt Kulmbach | |
|---|---|
| Koordinaten: | 50° 8′ N, 11° 25′ O |
| Höhe: | 399 m ü. NHN |
| Einwohner: | 25 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 95326 |
| Vorwahl: | 09221 |
Geografie
Der Weiler liegt an der Hangleite (484 m ü. NHN, 0,5 km nordwestlich). Im Süden bildet der Mäusbach, ein rechter Zufluss der Dobrach, ein Tal. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Höferänger zur Kreisstraße KU 3 (1,6 km östlich) bzw. nach Oberdornlach (1 km nordwestlich).[5]
Geschichte
Der Ort wurde 1509 als „Rosengrund“ erstmals urkundlich erwähnt.[6]
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Rosengrund fünf Anwesen (drei Güter, ein Halbgut und ein Halbgütlein). Das Hochgericht übte das bayreuthische Stadtvogteiamt Kulmbach aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft sowie die Grundherrschaft über alle Anwesen hatte das Rittergut Oberdornlach.[7]
Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Kulmbach. Mit dem Gemeindeedikt wurde Rosengrund dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Oberdornlach und der 1812 gebildeten Ruralgemeinde Oberdornlach zugewiesen. 1955 wurde der Ort in die Gemeinde Höferänger umgemeindet.[8] Am 1. Januar 1974 wurde Rosengrund im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Kulmbach eingegliedert.[9]
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Maria Magdalena (Kirchleus) gepfarrt.[7][17]
Literatur
- Rüdiger Barth: Kulmbach: Stadt und Altlandkreis (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 38). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2012, ISBN 978-3-7696-6554-3.
- Johann Kaspar Bundschuh: Rosengrund. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 4: Ni–R. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753101, Sp. 589 (Digitalisat).
- Erich Freiherr von Guttenberg: Land- und Stadtkreis Kulmbach (= Historisches Ortsnamenbuch von Bayern, Oberfranken. Band 1). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1952, DNB 451738918, S. 142.
- Otto Knopf: Thüringer Schiefergebirge, Frankenwald, Obermainisches Bruchschollenland : Lexikon. Ackermann-Verlag, Hof 1993, ISBN 3-929364-08-5, Sp. 518–519.
Weblinks
- Rosengrund in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 16. Dezember 2021.
- Rosengrund in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 9. August 2020.
- Rosengrund im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 9. August 2020.