Roter Terror

Phase von kommunistischem Terror während der Oktoberrevolution From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Rote Terror war in erklärter Anknüpfung an die terreur der Französischen Revolution – die von den kommunistischen Bolschewiki nach der Oktoberrevolution 1917 in Russland begonnene Phase von Staatsterror, in der sie zur Durchsetzung ihres Machtanspruchs terroristische Mittel gegen von ihnen als konterrevolutionär verstandene Kräfte einsetzten. Der Begriff wurde von ihnen selbst geprägt und zur öffentlichen Drohung benutzt.

Wachen am Grab von Moissei Urizki. Petrograd. Übersetzung der Inschrift auf dem Transparent: „Tod den Bourgeois und ihren Helfern. Es lebe der Rote Terror.“ (Anfang September 1918)

Er stand im Russischen Bürgerkrieg im Gegensatz zum konterrevolutionären Weißen Terror, der bis zum Ende des Bürgerkrieges gleichfalls wütete, jedoch anders als jener nicht strategisch gesteuert und institutionalisiert war.[1] Im Unterschied zur Französischen Revolution, deren Terrorphase einige Monate dauerte und sich überwiegend gegen die Repräsentanten des Ancien Régime sowie Revolutionsgegner wandte, stand beim Roten Terror als Leitmotiv der Satz des stellvertretenden Leiters der Tscheka, Martyn Iwanowitsch Lazis, veröffentlicht im November 1918 in der Zeitschrift Krasnyi terror (Der Rote Terror), im Vordergrund: „Wir führen nicht Krieg gegen einzelne. Wir vernichten die Bourgeoisie als Klasse.“[2]

Darüber hinaus wird der Begriff Roter Terror im westlichen Sprachgebrauch gelegentlich für Menschenrechtsverletzungen in realsozialistischen Staaten genutzt. Der Begriff Roter Terror diffundierte zeitlich und örtlich.[3]

Geschichte

Sowjetunion

Der Terror begann nach der Oktoberrevolution und wurde von Anfang an von Lenin entschieden unterstützt.[4][5] Schon 1908 befürwortete er, Gegner einer kommenden Revolution „an die Wand zu stellen“.[6] Lenin hielt den Radikalismus der Jakobiner während der Schreckensherrschaft für vorbildlich und schrieb 1917, die Bolschewiki müssten als die „Jakobiner“ des 20. Jahrhunderts etwas „Großes, Unvergängliches und Unvergessliches vollbringen“.[7] Seine ersten Opfer waren Führer der liberalen Kadettenpartei, „streikende Arbeiter“ und „renitente Bauern[8] und er intensivierte sich deutlich nach den zwei Attentaten vom 30. August 1918 auf den Vorsitzenden der Petrograder Tscheka Urizki und auf Lenin, das Fanny Kaplan zur Last gelegt wurde.

Der offizielle Beginn des Roten Terrors – die Tscheka als sein Hauptorgan war bereits 1917 gegründet worden – datiert mit dem Dekret der Sowjetregierung Über den Roten Terror vom 5. September 1918:[9]

„In der augenblicklichen Situation ist es absolut lebensnotwendig, die Tscheka zu verstärken […], die Klassenfeinde der Sowjetrepublik in Konzentrationslagern zu isolieren und so die Republik gegen sie zu schützen; jeden, der in weißgardistische Organisationen, in Verschwörungen, Aufstände und Erhebungen verwickelt ist, auf der Stelle zu erschießen, die Namen der Erschossenen mit Angabe des Erschießungsgrundes zu veröffentlichen“[10]

Das Dekret war eine Reaktion auf die genannten Attentate, aber auch auf Ereignisse wie den antibolschewistischen Aufstand in Ischewsk, bei dem Gegner der Bolschewiki die Macht ergriffen und ca. 500–1000 Personen, meist Parteigänger der Bolschewiki, töteten.[11] Diese Gewaltakte waren wiederum Reaktion auf die Alleinherrschaft der Bolschewiki, die zivile Opposition nicht duldeten. Der Rote Terror kann somit als Teil einer Gewaltspirale gelten, bei der Gewalt zum Mittel politischer Auseinandersetzung wurde. Zur Durchsetzung der Revolution forderte in dieser Phase auch Lenin nachdrücklich die Anwendung von Terror: „In Nischni Nowgorod wird allem Anschein nach ein weißgardistischer Aufstand vorbereitet. Man muß alle Kräfte spannen, eine Trojka von Diktatoren zusammenstellen, den Massenterror sofort einführen, Hunderte von Prostituierten, die Soldaten zum Suff verführen, ehemalige Offiziere u. a. erschießen und abtransportieren“, telegraphierte er am 9. August 1918. Am gleichen Tag schickte Lenin auch ein Telegramm nach Pensa und forderte: „Der gnadenlose Massenterror gegen Kulaken, Popen und Weißgardisten ist durchzuführen; zwielichtige Elemente sind in ein Konzentrationslager außerhalb der Stadt einzusperren.“ Am 22. August befahl er als Vorsitzender des Rates der Volkskommissare „die Verschwörer und Schwankenden zu erschießen, ohne um Erlaubnis zu bitten und den idiotischen Amtsschlendrian zuzulassen“.[12]

Die Zeit bis März 1921 (Beginn der Neuen Ökonomischen Politik, NÖP) wird als Roter Terror und Ära der Politik des Kriegskommunismus bezeichnet. Auch danach gingen jedoch die Erschießungen Oppositioneller, Deportationen in Zwangsarbeitslager (siehe Gulag) und Repressionsmaßnahmen gegen dissidente Völker weiter. Ralf Stettner schreibt, dass „in den Zeiten von Kriegskommunismus, NÖP und den Übergangsjahren bis 1928/29 ein […] Geflecht an Konzentrationslagern, Zwangsarbeitslagern und ‚Lagern zur besonderen Verwendung‘“ existierte. Es sei „falsch, das Lagersystem ausschließlich der Stalinzeit zuzuordnen“, wenngleich die Lager der Leninzeit im Vergleich zur späteren Ära des Stalinismus auch „im Ausmaß weniger bedeutend“ waren.[13] Das sowjetische Lagersystem stand, so Stettner, in der Leninzeit erst am Anfang, und die stetige Weiterentwicklung der Kapazitäten unter Stalin nahm naturgemäß viele Jahre in Anspruch.

Das als „Roter Terror“ bezeichnete Terrorregime der Geheimpolizei Tscheka erhielt ab Mai 1922 einen gesetzlichen Rahmen: Lenin entwickelte den Strafgesetzbuch-Paragraphen 58, der Zwangsarbeit und Todesstrafe für „politische Delikte“ vorsah. So schrieb Lenin am 17. Mai 1922 über seinen Rohentwurf des § 58:

„Der Grundgedanke […] ist klar: offen eine prinzipielle und politisch wahrheitsgetreue […] These aufstellen, die das Wesen und die Rechtfertigung des Terrors, seine Notwendigkeit und seine Grenzen motiviert. Das Gericht soll den Terror nicht beseitigen – das zu versprechen wäre Selbstbetrug oder Betrug –, sondern ihn prinzipiell, klar, ohne Falsch und ohne Schminke begründen und gesetzlich verankern.“[14]

Offiziell eingeführt wurde der Artikel 58 des Strafgesetzbuches der RSFSR durch Josef Stalin im Jahre 1927, der ihn erheblich verschärfte; so fügte er neben Terrorismus „Propaganda oder politische Agitation“ und „organisatorische Tätigkeit“ als Gesetzesverstöße hinzu.

Als Roter Terror im engeren Sinne wird das gewaltsame Vorgehen der Tscheka in den Städten – eigentliches Machtzentrum der Bolschewiki – betrachtet. Im gleichen Zusammenhang ereigneten sich auch die Auseinandersetzungen zwischen Staatsmacht und Bauernschaft, insbesondere mit den als wohlhabend geltenden Bauern (Kulaken), deren physische Vernichtung Lenin mit der Politik der Getreiderequirierung betrieb. Lenin hatte etwa im August 1918 die „Genossen Arbeiter“ zum „letzten, entscheidenden Kampf“ aufgerufen:

„Etwa 3 Millionen muss man zur Mittelbauernschaft rechnen, und wohl kaum mehr als 2 Millionen entfallen auf die Kulaken, die Reichen, die Getreideschieber. Diese Blutsauger haben sich im Krieg an der Not des Volkes bereichert […]. Diese Spinnen haben sich auf Kosten der durch den Krieg ruinierten Bauern, auf Kosten der hungernden Arbeiter gemästet. Diese Blutegel haben sich mit dem Blut der Werktätigen vollgesaugt […]. Schonungsloser Krieg den Kulaken! Tod den Kulaken! Hass und Verachtung den Parteien, die sie verteidigen.“[15]

Im selben Monat hatte Lenin auch schon verfügt: „Schonungsloser Massenterror gegen Kulaken …“, „Übermitteln Sie allen Mitgliedern des Exekutivkomitees und allen Kommunisten, dass es ihre Pflicht ist, die Kulaken schonungslos niederzuschlagen und bei den Aufständischen das gesamte Getreide zu konfiszieren“.[14]

Der Rote Terror richtete sich ebenfalls gegen das Bürgertum, gegen zaristische Offiziere, nichtbolschewistische Sozialisten (v. a. Menschewiki, Sozialrevolutionäre), Geistliche sowie oppositionelle Teile der Arbeiterschaft. Die Durchsetzung der Terrormaßnahmen – wie Erschießungen, Folterungen und Einweisungen in Konzentrationslager – erfolgte durch die Geheimpolizei Tscheka, die ab 1922 in die GPU umbenannt wurde. Schätzungen gehen von 250.000 bis 1.000.000 Opfern in diesem Zeitraum aus, teilweise durch Massenexekutionen.[16][17]

Der Rote Terror endete nicht mit dem Russischen Bürgerkrieg. So wurde die Bezeichnung „Kulaken“ während der Zwangskollektivierung der Landwirtschaft von 1928 bis 1933 mehr und mehr auf alle selbstständigen Bauern ausgedehnt,[18] sodass der Terror nicht nur den als wohlhabend geltenden Bauern galt (→ Entkulakisierung). Mitte der 1930er Jahre begannen die Bolschewiki unter Stalin den Großen Terror, der sich sowohl gegen Angehörige der Eliten als auch gegen einfache Sowjetbürger richtete.

Die sowjetische Besetzung der baltischen Staaten im Jahr 1940 brachte zwei Wellen politischer Repression, von denen die erste zwischen Sommer 1940 und Sommer 1941 stattfand und dann vom Deutsch-Sowjetischen Krieg (1941–1945) unterbrochen wurde. Der sowjetische Sieg und die Rückkehr der Roten Armee ins Baltikum im Jahr 1944 brachte auch eine zweite stalinistische Repressionswelle mit sich,[19] die im Jahr 1949 mit einer großen Massendeportation ihren Höhepunkt fand.[20] Beide Repressionswellen bilden im baltischen Geschichtsbild gemeinsam einen „Roten Terror“;[19] die erste Welle von 1940/1941 erhöhte die Motivation der Bewohner des Baltikums, im Sommer 1941 mit der Wehrmacht zu kollaborieren.[21]

Finnland

Im Finnischen Bürgerkrieg (1918) begingen sowohl die kommunistischen Aufständischen als auch die antikommunistischen Regierungstruppen Massaker und andere Kriegsverbrechen, wobei der von den Kommunisten ausgehende „Rote Terror“ weniger Opfer forderte als der „Weiße Terror“ ihrer letztlich siegreichen Gegner.[22] Der Rote Terror teilt sich in zwei Hauptwellen, von denen die erste im Februar 1918 und die zweite im April 1918 zu verorten sind.[23] Die Zahl der Todesopfer des Roten Terrors wird auf etwa 1.650 geschätzt, wobei allein 670 während des ab April 1918 einsetzenden Rückzugs der unterlegenen Kommunisten ermordet wurden. Die Opferzahl des Weißen Terrors liegt mit ungefähr 10.000 deutlich höher.[24]

Ungarn

Im Kontext der Geschichte Ungarns bezieht sich der Begriff Roter Terror vor allem auf die Verbrechen, die von kommunistischen Milizen (vor allem den Lenin-Jungs) im Jahr 1919 während der für viereinhalb Monate bestehenden Ungarischen Räterepublik begangen wurden.[25] Er forderte nach aktuellem Forschungsstand (2022) innerhalb weniger Wochen 300 bis 600 Tote sowie Tausende Misshandlungsopfer.[26] Die kurzlebige Phase des ungarischen Kommunismus mitsamt des Roten Terrors provozierte zunächst den von den Alliierten gebilligten Einmarsch rumänischer Truppen in Ungarn und wurde später zu einer häufig zitierten Komponente der Propaganda der rechtsautoritären Regierung von Miklós Horthy, die eine strikt antikommunistische Linie verfolgte.[27]

Deutschland

Der Begriff ist auch die Gewaltakte von Anhängern der Kommunistische Räterepublik (Zweite Räterepublik) (13. April bis 1. Mai 1919) verwendet.[28] Auch im Zusammenhang mit der Herrschaft der Roten Ruhrarmee während des Ruhraufstandes (März–April 1920) fand der Begriff Verwendung. So beschrieb beispielsweise der Gladbecker Arbeitersekretär und Abgeordnete in der verfassunggebenden preußischen Landesversammlung, Georg Stieler (Zentrum), am 4. April 1920 in einem Telegramm an die Reichsregierung, dass die „bevoelkerung […] unter rotem terror schwer gelitten“ habe.[29]

Spanien

Der Spanische Bürgerkrieg (1936–1939) umfasste eine umfangreiche Komponente der Gewalt gegen Zivilisten, wobei der Begriff des „Roten Terrors“ für Gewaltakte der republikanischen Seite verwendet wird. Besonders im vom nationalistischen Truppen belagerten Madrid kam es im Verlauf des Jahres 1936 immer wieder zu heftigen Gewaltexzessen, die bereits während des Bürgerkriegs selbst sowohl in Spanien als auch in internationalen Veröffentlichungen als „Roter Terror“ gebrandmarkt wurden, um Unterstützung für die Nationalisten zu gewinnen.[30] Zwischen 1936 und 1939 betrug die Gesamtzahl der Todesopfer des Roten Terrors in Spanien etwa 38.000, wobei allein die Hälfte im Sommer und Herbst 1936 entweder in Madrid (8.815 Todesopfer) oder in Katalonien (8.352 Todesopfer) ermordet wurden. Damit blieb die Opferzahl des Roten Terror hinter jener des „Weißen Terrors“ der Nationalisten zurück, dem ab 1936 bis zu 200.000 Menschen zum Opfer fielen.[31]

Jugoslawien

Der Partisanenkrieg in Jugoslawien (1941–1945), an dem sich neben den Besatzungstruppen der Achsenmächte, den serbisch-nationalistischen Tschetniks und verschiedenen lokalen Nationalisten auch die kommunistische Volksbefreiungsarmee von Josip Broz Tito beteiligte, war von umfangreichen Massakern und Kriegsverbrechen geprägt. Auch die Kommunisten kontrollierten ihr Territorium mit umfangreichen Gewaltakten; die Terrorwelle, die von den Tito-Partisanen etwa ab dem Jahreswechsel 1941/1942 und insbesondere im Frühjahr 1942 in Montenegro entfesselt wurde, wurde dort als „Roter Terror“ bekannt. Die Zahl der von Kommunisten an Zivilisten begangenen Morde blieb jedoch weit hinter den Massakern der Achsenmächte und der Tschetniks an der Zivilbevölkerung zurück. In der kommunistischen Nachkriegszeit Jugoslawiens wurden die Verbrechen der Volksbefreiungsarmee heruntergespielt und allerhöchstens im Kontext einer vermeintlichen „linken Abweichung“ beschränkt besprochen.[32]

China

Im Zuge der Kulturrevolution (1966–1976) nutzten maoistische Aktivisten den Kampfbegriff des „Roten Terrors“, um die von ihnen zur Durchsetzung der Regierungslinie angewandte Gewalt zu umschreiben.[33] Der „revolutionäre Rote Terror“ war besonders bei den Roten Garden ein verbreiteter Schlachtruf.[34] Der Rote Terror war in China eng mit dem Personenkult von Mao Zedong verknüpft, dessen Tod im Jahr 1976 die zehnjährige Phase der Kulturrevolution beendete.[35] Prominente Politiker wie Präsident Liu Shaoqi und Vizepremier Deng Xiaoping mussten öffentliche Demütigungen und Denunziationen über sich ergehen lassen.[36]

Äthiopien

Nachdem Mengistu Haile Mariam im Jahr 1974 den pro-westlichen autoritären Kaiser Haile Selassie gestürzt hatte, entfesselte die neue kommunistische Staatsführung („Derg“) im Jahr 1977 eine Repressionskampagne, die als Roter Terror bekannt wurde. Oppositionelle Intellektuelle und Studenten wurden verhaftet, gefoltert und ermordet, wobei die Schätzungen der Opferzahl mit etwa 30.000 bis 100.000 Todesopfern stark variieren. Die schwere Repression wurde durch den Ogadenkrieg (1977–1978) gegen Somalia sowie nicht weniger als sieben äthiopische Offensiven gegen Eritrea (1978–1983) begünstigt.[37] Auch sozialistische Bewegungen wie die Äthiopische Revolutionäre Volkspartei (EPRP) und die Gesamtäthiopische Sozialistische Bewegung (MEISON) wurden zum Ziel der Attacken der Junta.[38]

In der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba gibt es ein Red Terror Martyrs Memorial Museum.[39]

Siehe auch

Literatur

  • Jörg Baberowski: Der Rote Terror. Die Geschichte des Stalinismus. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2003, ISBN 978-3-421-05486-9.
  • Alexander N. Jakowlew: Ein Jahrhundert der Gewalt in Sowjetrussland. Berlin Verlag, Berlin 2004 (Originaltitel: A Century of Violence in Soviet Russia, übersetzt von Bernd Rullkötter), ISBN 3-8270-0547-7.
  • Leonid Luks: Die Utopie an der Macht. Zum bolschewistischem Terror unter Lenin und Stalin. In: Historisches Jahrbuch. Bd. 119, 1999, ISSN 0018-2621, S. 232–264.
  • Sergej P. Melgunow: Der rote Terror in Rußland 1918–1923. Nachdruck von 1924. Mit einem Vorwort von Leonid Luks. 2. durchgesehene Auflage, OEZ Verlag, Berlin 2017, ISBN 978-3-940452-47-4.
  • Alja Rachmanowa: Studenten, Liebe, Tscheka und Tod. Tagebuch einer russischen Studentin. Übersetzt von Arnulf von Hoyer, Verlag Anton Pustet, Salzburg 1931; Neuauflage Gustav Lübbe Verlag, Bergisch Gladbach 1979, ISBN 3-404-10134-0.
  • James Ryan: Lenin's Terror: The Ideological Origins of Early Soviet State Violence. Routledge, 2012, ISBN 978-0-415-67396-9.
  • Peter Scheibert: Lenin an der Macht. Das russische Volk in der Revolution 1918–1922. Acta humaniora, Weinheim 1984, ISBN 3-527-17503-2.
  • Ralf Stettner: Der Besserungsarbeitsgedanke und die Strafvollzugssysteme der zwanziger Jahre. In: „Archipel GULag“. Stalins Zwangslager – Terrorinstrument und Wirtschaftsgigant. Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn 1996, ISBN 3-506-78754-3.
  • Michael S. Voslensky: Das Geheime wird offenbar. Langen Müller Verlag, München 1995, ISBN 3-7844-2536-4.
  • Nicolas Werth: Ein Staat gegen sein Volk. Gewalt, Unterdrückung und Terror in der Sowjetunion. In: Stéphane Courtois, Nicolas Werth, Jean-Louis Panné, Andrzej Paczkowski, Karel Bartosek, Jean-Louis Margolin. Mitarbeit: Rémi Kauffer, Pierre Rigoulot, Pascal Fontaine, Yves Santamaria, Sylvain Boulouque: Das Schwarzbuch des Kommunismus. Unterdrückung, Verbrechen und Terror. Mit einem Kapitel „Die Aufarbeitung der DDR“ von Joachim Gauck und Ehrhard Neubert. Aus dem Französischen von Irmela Arnsperger, Bertold Galli, Enrico Heinemann, Ursel Schäfer, Karin Schulte-Bersch, Thomas Woltermann. Piper. München/Zürich 1998, ISBN 3-492-04053-5, S. 51–295 und 898–911.
  • Dimitri Wolkogonow: Lenin. Utopie und Terror. Econ Verlag, Düsseldorf 1996, ISBN 3-430-19828-3.

Einzelnachweise

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