Rubisoi
Einzelhof in der Fraktion Lesach, Gemeinde Kals am Großglockner
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Rubisoi ist eine Einzelsiedlung der Ortschaft Lesach in der Gemeinde Kals am Großglockner.
| Rubisoi (Einzelsiedlung) | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Lienz (LZ), Tirol | |
| Pol. Gemeinde | Kals am Großglockner | |
| Ortschaft | Lesach | |
| Koordinaten | 46° 59′ 8″ N, 12° 39′ 7″ O | |
| Postleitzahl | 9981 Kals am Großglockner | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Zählsprengel/ -bezirk | Kals am Großglockner (70712 000) | |
Rubisoi von Osten | ||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; TIRIS | ||
Geographie
Rubisoi liegt im Tal des Lesachbachs am sonnenseitigen Abhang des Lesacher Riegel. Die Ortschaft besteht aus dem alten Rubisoierhaus (auch Unterrubisoier, Lesach 16) und dem Bauernhof Rubisoier (Lesach 32). Etwas abgelegen, nordöstlich der Höfe befindet sich zudem die Kapelle Rubisoi. Rubisoi ist über einen nicht öffentlichen Fahrweg von Oberlesach aus erreichbar.
Geschichte und Bevölkerung
Der Name Rubisoi leitet sich vom romanischen Wort ruberuciaria ab und bedeutet „Dornenstrauch“ oder „Gegend mit Brombeeren“. Der Name wird urkundlich erstmals 1299 Robrozay urkundlich erwähnt. Spätere Varianten sind beispielsweise 1553 Rubiseӱ oder 1713 Rubisoӱ.[1] Mitte des 19. Jahrhunderts bestand Rubisoi aus den Bergbauernhöfen Unter- und Oberrubisoier. Der heute nicht mehr bestehende Bauernhof Oberrubisoier lag einst östlich des alten Rubioierhauses, während der Neubau des Unterrubisoier weiter nordwestlich gebaut wurde.[2]
Die Höfe Ober- und Unterrubisoier werden auch im Ortsverzeichnis von 1890 ausgewiesen, jedoch ohne eigens eine Einwohnerzahl für die Ortschaft auszuweisen.[3] Im Jahr 1923 wird für Rubisoi eine Einwohnerzahl von 16 Menschen in zwei Gebäuden vermerkt.[4] 1951 lebten acht Menschen in zwei Gebäuden,[5] 1961 10 Menschen in nur noch einem Gebäude.[6] In den folgenden Ortsverzeichnissen wurden für Rubisoi keine Einwohner- oder Gebäudezahlen mehr veröffentlicht.
