Rudi Tusch

deutscher Skisprungtrainer und -funktionär From Wikipedia, the free encyclopedia

Rudi Tusch (* 6. November 1954 in Oberstdorf[1]) ist ein deutscher Skisprung-Funktionär und ehemaliger Skispringer.

Schnelle Fakten Karriere, Medaillenspiegel ...
Rudi Tusch
Nation Deutschland Deutschland
Geburtstag 6. November 1954 (71 Jahre)
Geburtsort Oberstdorf, Deutschland Bundesrepublik BR Deutschland
Beruf Leiter TV-Koordination im Deutschen Skiverband
Karriere
Verein SC Oberstdorf
Status nicht aktiv
Karriereende 1978
Medaillenspiegel
Nationale Medaillen 1 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Skisprung-Weltcup / A-Klasse-Springen
 Debüt im Weltcup 1973
 
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Werdegang

Als Aktiver wurde Tusch 1973 deutscher Meister von der Normalschanze in Schonach. Er trat bis 1978 regelmäßig und danach noch vereinzelt bei Wettbewerben an. Zu den Stationen seiner aktiven Zeit gehören die Vierschanzentourneen 1972/73 bis 1976/77.

Nach dem Ende seiner Laufbahn arbeitete Tusch für den Deutschen Skiverband als Trainer und übernahm 1988 von Ewald Roscher das Amt des Skisprungbundestrainers. 1993 wurde nach dem Misserfolg bei der Skisprung-Weltmeisterschaft in Falun Reinhard Heß sein Nachfolger. In der Folge bekleidete Tusch verschiedene Positionen im DSV, unter anderem als sportlicher Leiter der Skispringer und Kombinierer und als Materialchef der Skispringer.[2]

Tusch und der damalige Bundestrainer Wolfgang Steiert wurden 2004 von Frank Löffler und Michael Möllinger dafür kritisiert, Athleten zu einem ungesund niedrigen Körpergewicht zu drängen.[3]

  • Rudi Tusch auf wyniki-skoki.hostingasp.pl (polnisch)

Einzelnachweise

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