Rudolf Fürst

österreichischer Germanist und Literaturhistoriker From Wikipedia, the free encyclopedia

Leben

Rudolf Fürst war der Sohn des Arztes Ludwig Fürst (1835–1871) und der Antonie, geb. Forchheimer (1843–1907). Er studierte Germanistik an der Karl-Ferdinands-Universität in Prag, wo er 1893 zum Dr. phil. promovierte. Von 1902 bis 1905 war er dort Archivleiter und Lektor, sowie Privatgelehrter, Mitarbeiter zahlreicher Literatur-Fachzeitschriften und ständiger Korrespondent der Bühne und Welt; Zeitschrift für Theaterwesen, Literatur und Kunst. 1905 ging er nach Berlin, dann für einige Zeit zu Studienzwecken nach Italien und Paris.

Rudolf Fürst ist der Verfasser zahlreicher Darstellungen und Ausgaben zur böhmischen, österreichischen und deutschen Literaturgeschichte.

Er heiratete 1897 seine Cousine Margarethe Forchheimer, sie hatten einen Sohn Otto Ludwig (* 1900 in Prag).

Schriften (Auswahl)

  • 1894: August Gottlieb Meissner. Eine Darstellung seines Lebens und seiner Schriften, mit Quellenuntersuchungen
  • 1897: Die Vorläufer der modernen Novelle im 18. Jahrhundert
  • 1897: Die deutschen Erzähler des 18. Jahrhunderts
  • 1899: Adalbert Stifters Werke
  • 1903 Deutschlands Roman im 19. Jahrhundert
  • 1907: Raimunds Vorgänger: Bäuerle, Meisl, Gleich
  • 1908: Ferdinand Raimunds sämtliche Werke
  • 1910: Heinrich Heines Werke (mehrere Bände)
  • 1921: Gottfried Keller

Literatur

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