Rudolf Holland
Mitglied des Provinziallandtages der Provinz Hessen-Nassau
From Wikipedia, the free encyclopedia
Leben
Rudolf Holland wurde als Sohn des Händlers Wilhelm Holland und dessen Gemahlin Marie Luise Usbeck geboren. Nach seiner Schulausbildung erlernte er den Beruf des Kaufmanns und fand in seinem Heimatort eine Beschäftigung. Er trat zum 13. Mai 1925 in die NSDAP ein (Mitgliedsnummer 4.539)[1] und kam am 7. April 1933 als Nachfolger des Abgeordneten Otto Recknagel in den Kurhessischen Kommunallandtag des preußischen Regierungsbezirks Kassel, aus dessen Mitte er ein Mandat für den Provinziallandtag der Provinz Hessen-Nassau erhielt. In Steinbach-Hallenberg hatte er bis zu seinem Umzug nach Schmalkalden im Jahre 1937 einen Sitz im Gemeinderat. Er nahm am Weltkrieg teil, kam 1945 in amerikanische Gefangenschaft und wurde 1948 nach Westfalen entlassen.
Siehe auch
Literatur
- Jochen Lengemann: MdL Hessen. 1808–1996. Biographischer Index (= Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen. Bd. 14 = Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen. Bd. 48, 7). Elwert, Marburg 1996, ISBN 3-7708-1071-6, S. 192.
- Dieter Pelda: Die Abgeordneten des Preußischen Kommunallandtags in Kassel 1867–1933 (= Vorgeschichte und Geschichte des Parlamentarismus in Hessen. Bd. 22 = Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen. Bd. 48, 8). Elwert, Marburg 1999, ISBN 3-7708-1129-1, S. 91.
Weblinks
- Holland, Rudolf. Hessische Biografie. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
- Rudolf Holland. Abgeordnete. In: Hessische Parlamentarismusgeschichte Online. HLGL & Uni Marburg, abgerufen am 5. Februar 2026 (Stand 10. Februar 2025).