Rudolf Kleemann
deutscher Maler
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Leben und Werk
Nach einer Lehre als Schriftlithograf studierte Kleemann von 1950 bis 1955 an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bei Erich Fraaß, Heinz Lohmar, Max Erich Nicola und Rudolf Bergander. Danach arbeitete er als Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR freischaffend in Dresden. Er schuf u. a. als öffentliche Auftragsarbeiten eine Anzahl von architekturbezogenen Werken.
1958 und 1960[1] unternahm Kleemann Studienreisen nach Rumänien.
Kleemann war mit der Malerin und Grafikerin Sonja Kleemann verheiratet.
Werkbeispiele
Siehe auch Bildindex der Kunst & Architektur[2]
Tafelbilder
- Die Kritik am Sekretär (1953, Öl)[3]
- Paul Zickler, der Retter des Blauen Wunders (1945, Öl, 82 × 108 cm; auf der Dritten Deutschen Kunstausstellung)[4]
- Constanza, Platz des Ovid (Öl, 49 × 61 cm; auf der Vierten Deutschen Kunstausstellung)[5]
- Constanza, Bucht (Öl, 44 × 70 cm; auf der Vierten Deutschen Kunstausstellung)
- Balkangruß (1961, Öl, 67 × 79 cm, Stillleben; Galerie Neue Meister, Dresden)[6]
- Polnische Freunde aus Wroclaw – Richard und Ursula Lewkowitz (vor 1963)[7]
- Selbstbildnis (1962, Öl, 100 × 82 cm; auf der Fünften Deutschen Kunstausstellung)[8]
- Bildnis der Tabaklöserin (um 1965, Öl)[9]
Druckgrafik
- Elbe bei Stetzsch (1952, Lithografie)[10][11]
- Pieschener Hafen (Lithografie, 33 × 43 cm; auf der Dritten Deutschen Kunstausstellung)
Architekturbezogene Werke
- Sozialistisches Ungarn (1961/62, Fenster, Farbglas, Bleiverglasung, Malerei, 8 × 7 m; mit Kurt Sillack; technische Ausführung Fa. Rudolf Beier; in der Treppenhalle des damaligen Restaurants „Szeged“, Dresden, Wilsdruffer Straße 4–6; seit 2009 unter Denkmalschutz)[12][13][14]
- Entwurf für ein Wandbild am damaligen Rechenzentrum am Dresdener Georgenplatz (1969)[15]
Ausstellungen (unvollständig)
Personalausstellungen
- 1972: Erfurt, Angermuseum
- 1973: Mansfeld, Kulturhaus
Teilnahme an zentralen und wichtigen regionalen Ausstellungen in der DDR
- 1953, 1958/1959, 1962/1963: Dresden: Deutsche Kunstausstellung bzw. Kunstausstellung der DDR
- 1961: Magdeburg: Kunstausstellung der 3. Arbeiterfestspiele
- 1961: Berlin, Deutsche Akademie der Künste („Junge Künstler. Malerei“)
- 1964: Berlin, Nationalgalerie („Unser Zeitgenosse“)
- 1969: Dresden („Kulturvoll leben in sozialistisch gestalteter Umwelt“)
- 1972: Dresden: Bezirkskunstausstellung
Weblinks
Literatur
- Kleemann, Rudolf. In: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts. Band 6, Nachträge H–Z. E. A. Seemann, Leipzig 1962, S. 144 (Textarchiv – Internet Archive – Leseprobe).
- Rudolf Kleemann. In: Künstler am Dresdner Elbhang. Elbhang-Kurier-Verlag, Dresden, 2007, S. 231
- Kleemann, Rudolf. In: Dietmar Eisold (Hrsg.): Lexikon Künstler in der DDR. Verlag Neues Leben, Berlin 2010, ISBN 978-3-355-01761-9, S. 444.