Rudolphus Adam
US-amerikanischer Musiker und Musikpädagoge österreichischer Herkunft
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Rudolph(us) Adam (* vor 1840; † nach 1851) war ein US-amerikanischer Musiker und Musikpädagoge österreichischer Herkunft, der sich in Cleveland niedergelassen hatte.
Leben
Rudolph Adam unterrichtete zunächst am Prager Konservatorium Klavier. Nach den Revolutionen von 1848/49 emigrierte er in die Vereinigten Staaten. Dort unternahm er zunächst eine Konzertreise durch die Vereinigten Staaten, Kanada, Kuba und Mexiko.[1] Im Jahr 1850 ließ er sich in Cleveland nieder, wo er eine Musikschule gründete. Im Mai 1850 kündigten Adam und H. S. Vaas im Cleveland Leader mehrfach die Eröffnung einer Musical Academy in Cleveland an; vorgesehen waren Unterricht in Klavier, Orgel und Gesang nach dem Vorbild europäischen Musikschulen.[2] Im Dezember 1850 nennt eine Anzeige des Young Ladies’ Institute in Cleveland Adam als Lehrer für Klavier und Gesang.[3] Er trat regelmäßig als Pianist auf, unter anderem am 31. Januar und am 28. Mai 1851 im Melodeon, einem Konzertsaal in Cleveland.[4] Ein weiteres Konzert gab er dort am 5. Januar 1852 gemeinsam mit seinen Schülern zu dem 950 Eintrittskarten gedruckt wurden.[5] Über sein späteres Leben ist nichts näheres bekannt.
Werke (Auswahl)
- Melodeon Waltz für Klavier, Oliver Ditson, Boston, 1850 (Digitalisat beim IMSLP)
- Posthorn or Forget me not für Klavier, Valse, Sarah D. Kobbé gewidmet, P. K. Weizel, Brooklyn, New York, 1854 (Digitalisat beim IMSLP)
- The Cleveland State fair waltzes op. 20, Mrs H. E. Vaas gewidmet, 1857[6]