Ruine Rammingen
Burgruine in Deutschland
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Die Ruine Rammingen, auch Burstel (= süddt. „Burgstall“) genannt, ist eine Burgruine bei der Kirche am südwestlichen Ortsende der Gemeinde Rammingen im Alb-Donau-Kreis in Baden-Württemberg.
| Ruine Rammingen | |
|---|---|
| Alternativname(n) | Burstel |
| Staat | Deutschland |
| Ort | Rammingen |
| Entstehungszeit | um 1127 |
| Burgentyp | Ortslage |
| Erhaltungszustand | Turm, Mauerreste |
| Ständische Stellung | Adlige |
| Geographische Lage | 48° 31′ N, 10° 10′ O |
| Höhenlage | 520 m ü. NN |
Geschichte
Die Burg wurde im 11. Jahrhundert von den Herren von Rammingen erbaut, 1127 erstmals erwähnt und 1393 zerstört. Als weitere Besitzer werden die Herren von Albeck genannt. Von der Burg sind noch Mauerreste und Reste eines Turms zu sehen.
Im Jahr 1400 kaufte der Ulmer Patrizier Lutz Gessler den Burgstall zu Rammingen, musste sich jedoch vertraglich gegenüber der Stadt Ulm verpflichten, die Burg nicht wiederaufzubauen.[1]
Literatur
- Günter Schmitt: Burgenführer Schwäbische Alb, Band 6 – Ostalb: Wandern und entdecken zwischen Ulm, Aalen und Donauwörth. Biberacher Verlagsdruckerei, Biberach an der Riß 1995, ISBN 3-924489-74-2, S. 383–386.