Russell Lloyd

britischer Filmeditor From Wikipedia, the free encyclopedia

Russell Lloyd (* 16. Januar 1916 in Swansea, Wales; † 21. Januar 2008 in Cranleigh, Surrey, England) war ein britischer Filmeditor.

Leben

Seine ersten Erfahrungen sammelte er als Schnittassistent von William Hornbeck, Jack Dennis und Francis D. Lyon in den 1930er Jahren. Der Film The Squeaker aus dem Jahr 1937 war seine erste eigenständige Arbeit als Editor. Während des Zweiten Weltkriegs diente er freiwillig in der Royal Naval Reserve. 1943 wurde ihm aufgetragen, den Schnitt des Dokumentarfilms Close Quarters zu übernehmen. Somit schied er aus dem aktiven Seedienst aus. Nach dem Ende des Krieges war er wieder regulär als Editor tätig.

Beginnend mit Moby Dick aus dem Jahr 1956 verband ihn eine jahrelange Zusammenarbeit mit dem Regisseur John Huston, die 1975 mit der Fertigstellung des Films Der Mann, der König sein wollte endete. Insgesamt arbeiteten die beiden bei elf Filmen zusammen.

1976 erhielt er für seine Arbeit an Der Mann, der König sein wollte eine Nominierung für den Oscar in der Kategorie Bester Schnitt.

Einschließlich seiner letzten Produktion Absolute Beginners – Junge Helden aus dem Jahr 1986 war Lloyd an fast 50 Filmen beteiligt. Im Anschluss an den Schnitt des Films Gefangen in der Tiefe – The Dive (1989) folgten keine weiteren Angebote für ihn.

Lloyd war in erster Ehe von 1943 bis 1949 mit der Schauspielerin Rosamund John verheiratet, aus dieser Beziehung ging ein Sohn hervor.[1] In zweiter Ehe war er von 1950 bis zu seinem Tod im Januar 2008 mit Valerie Cox verheiratet.[1] Aus dieser Ehe gingen vier weitere Kinder hervor; drei Söhne und eine Tochter.[1]

Filmografie (Auswahl)

Einzelnachweise

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