Ruth Kaaserer

österreichische bildende Künstlerin und Filmemacherin From Wikipedia, the free encyclopedia

Ruth Kaaserer (* 1972 in Kitzbühel, Tirol) ist eine österreichische Filmemacherin.[1]

Leben und Werk

Ruth Kaaserer wuchs in München auf und studierte Bildhauerei bei Michelangelo Pistoletto an der Akademie der Bildenden Künste Wien. Gemeinsam mit Almut Rink eröffnete sie 2001 für den Zeitraum einer Ausstellung ein stillgelegtes Landkino in Haitzendorf. Seit 2002 reist sie regelmäßig in die USA, wo auch ihr erster Dokumentarfilm Tough Cookies entstanden ist. Von 2005 bis 2008 hielt sie sich in Chicago und New York auf.[2][3]

Die Dokumentation Tough Cookies (2014, 80 Minuten) gewährt Einblick in die Leben dreier sehr unterschiedlicher Frauen, die sich im Boxsport behaupten und bewähren wollen. Leidenschaft, Disziplin und Durchhaltevermögen verbindet diese Frauen, die letztendlich ihren eigenen Weg finden.[4]

Gwendolyn (2017, 85 Minuten) ist eine Dokumentation über eine ältere Dame, die nach einer beeindruckenden Karriere als Anthropologin und Assyreologin das Gewichtheben als Wettkampfsport betreiben will. Die Titelgebende Gwendolyn Leick wurde 3 mal Weltmeisterin. Die Uraufführung des Films Gwendolyn fand 2017 auf dem DOK Leipzig statt.[5]

Seit 1994 werden Ruth Kaaserers Arbeiten im In- und Ausland gezeigt, unter anderem im Kunsthaus Zürich. Seit 2000 wurden ihre Filme auf der Diagonale, der Viennale und anderen Filmfestivals gezeigt und mehrfach ausgezeichnet.[6]

Filmografie (Auswahl)

  • 2000: balance (Kurzfilm)
  • 2001: In Watte (Kurzfilm)
  • 2014: Tough Cookies (Dokumentarfilm)
  • 2017: Gwendolyn (Dokumentarfilm)

Auszeichnungen (Auswahl)

Literatur

Einzelnachweise

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