Rußiger Freitag
der Freitag vor Aschermittwoch
From Wikipedia, the free encyclopedia
Als Rußigen Freitag, auch Karnevals-, Fastnachts- oder Faschingsfreitag, bezeichnet man den Freitag vor Aschermittwoch. Er liegt somit nach dem sogenannten Schmutzigen Donnerstag und vor dem Schmalzigen Samstag.[1]
Etymologie und Geschichte
Der Begriff Rußiger Freitag wird vornehmlich in der schwäbisch-alemannischen Fastnacht (das heißt in Baden-Württemberg, im bayerischen Regierungsbezirk Schwaben, in Vorarlberg und in der Schweiz) verwendet.[2]
Der Name stammt daher, dass früher an diesem Tag die Narren versucht haben, Leuten Ruß ins Gesicht zu schmieren.[2] Heutzutage ist der Brauch bei Kindern noch sehr beliebt.[3]
In Oberschwaben und Vorarlberg heißt der Tag auch Bromiger Freitag: An diesem Tag schwärzten früher die Buben den Mädchen das Gesicht mit Ruß und Brombeeren oder Brombeermarmelade.[1] Mit Lebensmitteln pflegte man nicht zu spielen. Hermann Wax schreibt in seiner „Etymologie des Schwäbischen“ unter ‚B(e)ram, Bram, Brom‘, dass dieses ‚Ruß‘ bedeutet.[4]
Datum
Der Rußige Freitag findet stets am Freitag vor Aschermittwoch statt[2], also am 51. Tag vor Ostersonntag. Der frühestmögliche Termin ist der 30. Januar, der spätestmögliche ist der 5. März.
- Termine bis 2041
- 2026: 13. Februar
- 2027: 5. Februar
- 2028: 25. Februar
- 2029: 9. Februar
- 2030: 1. März
- 2031: 21. Februar
- 2032: 6. Februar
- 2033: 25. Februar
- 2034: 17. Februar
- 2035: 2. Februar
- 2036: 22. Februar
- 2037: 13. Februar
- 2038: 5. März
- 2039: 18. Februar
- 2040: 10. Februar
- 2041: 1. März